4.4 Mailings anlegen, bearbeiten und versenden
Wenn Sie ein neues Mailing erstellen möchten, fragt Sie der OpenEMM zunächst mit welcher Methode Ihr neues Mailing erstellt werden soll. Damit Sie wissen, welche Methode für Sie am besten geeignet ist, stellen wir die Methoden hier kurz vor.
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Standard Mailing: Für diese Methode gibt es zwei typische Anwendungsfälle:1. Die Standard-Methode empfiehlt sich besonders für Nutzer, deren Mailingdesign von Mal zu Mal sehr verschieden ausfallen kann und die durch Eingabe von HTML möglichst flexibel bleiben möchten.2. Die Standard-Methode kommt auch dann zum Einsatz, wenn Sie ein "starres" Rahmengerüst haben - also Ihre Redakteure nur noch Texte, Links und Bilder hinterlegen müssen, der Aufbau aber ansonsten immer gleich ist. Bei dieser Vorgehensweise ist HTML nicht unbedingt erforderlich.
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E-Mail Creator: Der E-Mail Creator ist Teil der kommerziellen Version des EMM. Sollten Sie daran interessiert sein, wenden Sie sich bitte an unsere Kundenbetreuer.
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SMS: Wählen Sie diese Option, wenn Sie eine neue SMS erstellen möchten.
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Mailing importieren: Beim Import handelt es sich nur indirekt um eine Methode. Sie können eine fertige Mailing-Vorlage aus einem anderen Mandanten oder von AGNITAS übernehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das zu importierende Mailing mit der Standard-Methode oder dem E-Mail Creator angelegt wurde.
Bei allen Methoden haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, Ihre Inhalte über verschiedene Wege einzugeben:
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Zum einen können Sie Inhalte auf die gleiche Weise wie in eine Homepage einfügen und formatieren - indem Sie HTML benutzen.
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Zum anderen ist es auch möglich, Texte mit dem sogenannten WYSIWYG-Editor (what you see is what you get) zu bearbeiten - ähnlich wie bei Word.
Hinweis: Wenn Sie 30 Minuten lang nicht im OpenEMM ** arbeiten bzw. ihm innerhalb dieser Zeit nicht zeigen, dass Sie noch aktiv sind, etwa durch Speichervorgänge oder Laden einer neuen Seite, kommt es zu einem sogenannten Session-Timeout und Sie werden automatisch aus dem OpenEMM abgemeldet. Damit Sie in diesem Fall bereits getätigte Arbeitsschritte nicht vollständig verlieren, wird alle 10 Minuten ein AutoSave durchgeführt und Ihre Arbeitsvorgänge somit automatisch zwischengespeichert. Bei dem ersten Login nach Session-Timeout gelangen Sie zum zuletzt bearbeiteten Objekt und werden gefragt, ob die durch Sie gemachten aber noch nicht gespeicherten Änderungen übernommen werden sollen. Diese Funktion gilt nur für Mailings, Schablonen, Inhaltsbausteine und Formulare.**
Hinweis: Wenn der Inhalt eines Mailings durch einen Benutzer bearbeitet wird, dann ist es für andere Benutzer in dieser Zeit gesperrt. Diese Sperre soll verhindern, dass Anpassungen einer Person versehentlich durch eine andere aufgehoben werden. Die Sperre greift nicht, wenn derselbe Benutzer das Mailing in zwei verschiedenen Fenstern geöffnet hat.
4.4.1 Medien-Typen
Die kostenpflichtige Vollversion des E-Marketing Manager unterstützt verschiedene Medien-Typen (Kanäle), dazu gehören E-Mail, Web Push, SMS und Print. Mit dem OpenEMM können Sie nur den Medien-Typ E-Mail bedienen.
Wenn Sie mehr über die anderen Kanäle erfahren möchten, kontaktieren Sie den AGNITAS Kundenservice.
4.4.1.1 Medien-Typ: E-Mail
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Für E-Mails stehen Ihnen bei den Einstellungen in der einfachen Ansicht sechs Eingabefelder und Auswahllisten zur Verfügung, mit denen Sie: Betreff, Pre-Header, Format, Absender-E-Mail, Absender-Name, Antwort-E-Mail sowie Antwort-Name konfigurieren.
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Das Eingabefeld Betreff nimmt die Betreffzeile auf, die später die E-Mail für die Empfänger haben wird. Für den Erfolg eines Mailings ist eine gut formulierte Betreffzeile sehr wichtig. Denn im Posteingang der E-Mail-Programme ist meistens nur diese Betreffzeile sichtbar. Viele Empfänger entscheiden anhand der Betreffzeile, ob Sie die E-Mail überhaupt öffnen oder sofort löschen.Bitte beachten Sie: Auch die Betreffzeile können Sie mit den AGNITAS-Tags personalisieren. Mehr darüber lesen Sie im Kapitel Individualisierte Mailings gestalten.
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Tragen Sie be Pre-Header den Text ein, der von den meisten E-Mail-Clients direkt unterhalb des Betreffs im Postfach angezeigt wird. Der Zeichenzähler zeigt Ihnen die Länge Ihres Textes an.
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Die Auswahlliste Format legt fest, welches Mail-Format versendet werden soll. Zur Auswahl stehen nur Text, Text und HTML sowie Text, HTML und Offline-HTML. Für das Beispiel stellen Sie auf Text ein.
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Die Absender-E-Mail ist die Absender-Adresse Ihres Newsletters. Sie sollten deshalb eine möglichst sinnvolle Adresse wie zum Beispiel newsdienst@ihrefirma.de eintragen, die es auch wirklich gibt.
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Die Antwort-E-Mail ist die Adresse für Rückantworten, wenn der Empfänger auf „Antworten“ in seinem E-Mail-Programm klickt. Sie sollten deshalb eine möglichst sinnvolle Adresse wie zum Beispiel newsletter-redaktion@ihrefirma.de eintragen, die es auch wirklich gibt.
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Sie können den Realname der Absender-Adresse und der Reply-To-Adresse (Antwortadresse) unterschiedlich benennen. Die hinter den Realnames stehende E-Mail-Adresse bleibt identisch, es handelt sich lediglich um den angezeigten Namen. Die unterschiedlichen Namen können Sie in den entsprechenden Formularfeldern unter Absender-Name bzw. Antwort-Name eingeben. Wenn Sie nur einen Namen in Absender-Name eingeben, so wird dieser automatisch als Antwort-Name übernommen.
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Wenn Sie als Mailing-Typ Datumsgesteuertes Mailing ausgewählt haben, wird Ihnen zusätzlich ein Eingabefeld für BCC-Empfänger angeboten, in das Sie eine E-Mail-Adresse für Archivzwecke eingeben können.
Im Register Erweitert, können Sie zusätzlich noch die Einstellungen für Zeichensatz und Öffnungsrate messen vornehmen.
- Die Auswahlliste Zeichensatz bestimmt, wie die Zeichen in der E-Mail kodiert sind. Der Standardwert Unicode (UTF-8) ist für westeuropäische Sprachen geeignet. Nur wenn Sie andere Sprachen wie griechisch oder japanisch verwenden wollen, stellen Sie den passenden Zeichensatz ein.
Hinweis: Der OpenEMM unterstützt nur die Zeichensätze UTF8 sowie UTF-885915. Andere Zeichensätze sind nur in unserer kommerziellen Lösung verfügbar. Bei Interesse kontaktieren Sie unsere Kundenberater.
- Zur Auswahlliste Öffnungsrate messen: Um die Öffnungsrate bei HTML-Mailings messen zu können, wird ein „Messpixel“ in das E-Mailing aufgenommen. Bei der Öffnung des Newsletters wird dieses Pixel vom Server geladen, was zur Messung der Öffnung führt.Damit dieses wichtige Detail nicht vergessen werden kann, wurde an dieser Stelle die Möglichkeit zur automatischen Einbindung des Messpixels geschaffen. Sie können hier bestimmen, ob und wie die Öffnungsrate gemessen werden soll. Das Pixel wird dann automatisch eingebunden, und zwar je nach Ihrer Angabe am Anfang oder Ende der E-Mail.am Anfang der E-Mail: Die Öffnung wird registriert, sobald die E-Mail geöffnet wird. Auch wenn der Empfänger die E-Mail unmittelbar nach der Öffnung schließt oder löscht, bevor alle Bilder geladen wurden, ist die Öffnung registriert.am Ende der E-Mail: Die Öffnung wird erst registriert, wenn die E-Mail mit allen Bildern komplett geladen wurde. Diese Messung ist die konservative Variante und ergibt einen etwas geringeren Wert als die Messung am Anfang der E-Mail. Sie können das Messpixel auch manuell per AGNITAS-Tag (Näheres zu Tags im Anhang A: AGNITAS-Tags) in Ihr E-Mailing einbinden.
4.4.2 Mailing-Typen und ihre Verwendung
Im Register Einstellungen eines Mailings finden Sie im Bereich Allgemeine Einstellungen das Auswahlmenü Mailing-Typ. Im vorherigen Kapitel haben wir die Einstellung des Typen auf Normales Mailing belassen und sind nicht näher auf die einzelnen Typen eingegangen. Die Funktionsweise, Besonderheiten und Einsatzbereiche für die jeweiligen Typen werden in den nachfolgenden Kapiteln vorgestellt.
4.4.2.1 Normales Mailing
Der Großteil Ihrer Mailings wird vermutlich den Mailing-Typ Normales Mailing haben. Bei diesem Typ handelt es sich um ein Mailing, das zu einem festen Zeitpunkt an die gesamte hinterlegte Zielgruppe versendet wird. Ein typischer Anwendungsfall sind Newsletter. Möchten Sie den gleichen Inhalt ein weiteres Mal versenden, z.B. an eine andere Zielgruppe oder Mailingliste, dann müssen Sie das erste Mailing kopieren und einen neuen Versandtermin hinterlegen. Versanddatum und Zielgruppeneinschränkungen sind die einzigen Regeln, die hier angewandt werden.
4.4.2.2 Followup-Mailing (Premium)
Followup-Mailings sind Teil des kostenpflichtigen Zusatzangebots Automation Package. Komplexe Kampagnen werden zum Kinderspiel. Durch das Automation Package erweitern Sie in erster Linie Ihre Datenbasis. Dadurch erfahren Sie nicht nur mehr über das Verhalten Ihrer Empfänger, sondern haben zudem mehr Ansatzpunkte für automatisierte Kampagnen. Darüber hinaus bekommen Sie viele weitere Funktionen im Kampagnen-Manager.
Sollten Sie am Automation Package und / oder der kommerziellen Variante des EMM interessiert sein, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenberater.
4.4.2.3 Datumsgesteuerte Mailings
Mit dem datumsgesteuerten Mailing steht Ihnen im OpenEMM ein Feature zur Verfügung, mit dem Sie Mails automatisch zu besonderen (je Empfänger individuell) Zeitpunkten und Anlässen versenden. Der Name der Funktion verrät es schon: Sie legen die Regeln fest und der OpenEMM erledigt den Versand nach diesen Regeln. Sie können beispielsweise Glückwunsch-Mails an Kunden zu deren Geburtstag oder auch Erinnerungsmails zu bestimmten Terminen versenden. Der OpenEMM prüft jeden Tag zu dem eingestellten Versandzeitpunkt, ob die Regeln auf die Empfänger passen und versendet an diese die entsprechende E-Mail.
Ein datumsgesteuertes Mailing definieren Sie in drei Phasen:
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Erweitern Sie die Empfängerdatenbank, so dass Sie die Daten speichern können, die ein Mailing auslösen sollen. Für eine Geburtstagsmail brauchen Sie beispielsweise ein Feld, in dem der Geburtstag des Empfängers gespeichert ist.
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Definieren Sie eine Zielgruppe, die die gewünschten Regeln festgelegt. In Worten könnte das beispielsweise aktuelles Datum gleich Geburtstag sein.
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Legen Sie ein neues datumsgesteuertes Mailing an, das die vorher definierte Zielgruppe als Auslöser benutzt.
Das folgende Beispiel zeigt Ihnen, wie Sie ein datumsgesteuertes Mailing erzeugen, das automatisch einen Geburtstagsgruß zustellt.
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Die Voraussetzung ist natürlich, dass Sie das Geburtsdatum der Empfänger im Empfängerprofil gespeichert haben. Im Empfängerprofil legen Sie ein neues Datums-Feld an (siehe Kapitel Empfängerprofil erweitern). Dann tragen Sie die Geburtsdaten entweder von Hand ein (umständlich) oder importieren vorhandene Daten über eine CSV-Datei (siehe Kapitel Importfunktion für Empfängerdaten). Im weiteren Verlauf gehen wir davon aus, dass das Empfängerprofil ein Feld GEBURTSTAG mit dem richtigen Datum enthält.
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Nun definieren Sie eine Zielgruppe, die alle Empfänger erfasst, die am aktuellen Tag Geburtstag haben. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf Zielgruppen und den Unterpunkt Neue Zielgruppe. Tragen Sie im Feld Name einen aussagekräftigen Text ein, etwa Regel: Geburtstag. Der Name macht sofort klar, dass die Zielgruppe für ein datumsgesteuertes Mailing gedacht ist. Auch eine Beschreibung sollten Sie nicht vergessen.
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Wählen Sie in der ersten Auswahlliste das Feld GEBURTSTAG aus, als Vergleichsoperator belassen Sie es bei ist gleich (=). In das Eingabefeld für den Vergleichswert tragen Sie entweder sysdate ein oder Sie setzen ein Häkchen bei Heute. ein. Sysdate ist eine interne Variable des OpenEMM, die dem aktuellen Datum entspricht. Mit der Variable sysdate kann auch gerechnet werden. So ergibt sysdate-14 das Datum von vor 14 Tagen. Damit lassen sich beispielsweise durch creation_date = sysdate-14 neue Empfänger zwei Wochen nach der Anmeldung anschreiben. Mehr über die Definition von Zielgruppen lesen Sie in Kapitel Zielgruppen - dynamische Filter. Durch Klick auf die Schaltfläche Speichern wird die Zielgruppe angelegt. Mehr Informationen zu den Operatoren finden Sie in den beiden Kapiteln Suchen nach Feldern und Aufbau der Suchregeln.
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Nun zeigt der OpenEMM unter Zielgruppen-Definition die neue Suchregel an. Stellen Sie in der zusätzlichen Auswahlliste ganz rechts das Format MMTT ein. Damit stellen Sie sicher, dass nur Monat und Tag verglichen werden – schließlich wollen Sie die Geburtstagskinder aller Jahrgänge und vermutlich ist es unwahrscheinlich, dass Neugeborene bereits Ihren Newsletter empfangen..
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Falls Sie Ihre Zielgruppe weiter einschränken wollen, geben Sie hier zusätzliche Regeln ein und klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche Speichern.
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Nachdem die Zielgruppe fertig ist, klicken Sie in der Navigationsleiste auf Mailings und den Unterpunkt Neues Mailing. Ihnen stehen genau dieselben Funktionen wie bei einem normalen Mailing zur Verfügung (siehe Kapitel Mailings - Newsletter versenden).
- Der einzige Unterschied betrifft die Auswahlliste Mailing-Typ. Wählen Sie hier die Einstellung Datumsgesteuertes Mailing aus. Nun wählen Sie in der Auswahlliste Zielgruppe die vorhin definierte Zielgruppe aus, in unserem Beispiel Regel: Geburtstag. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Speichern.
Hinweis: Wenn Sie die Zielgruppe Ihres datumsgesteuerten Mailings nachträglich anpassen, können Sie entscheiden, ob das Mailing am gleichen Tag oder erst am Folgetag wieder versendet wird.
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Erstellen Sie nun den Mailing-Inhalt wie gewohnt. Um das datumsgesteuerte Mailing zu aktivieren klicken Sie das Register Versand an. Klicken Sie auf den Link Aktivieren neben Mailing aktivieren, im Bereich Versand, um so den Versand an Ihre Empfänger zu starten. Das System wird ab jetzt jeden Tag an alle Empfänger, die die Kriterien der Zielgruppe erfüllen, das Mailing versenden. Im Beispiel erhalten die entsprechenden Empfänger eine E-Mail mit Geburtstagsgrüßen.
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Der Versand von datumsgesteuerten Mailings kann zeitlich frei definiert werden. Dazu können Sie den Versandzeitpunkt auf die Stunde genau definieren. Das Datum des Versands wird selbstverständlich automatisch bestimmt, je nach Erfüllung der festgelegten Bedingungen.
Achtung: Wenn Sie sich die Einstellungen zu einem aktivierten Mailing anzeigen lassen, können die grau hinterlegten Angaben sowie der Inhalt nicht mehr verändert werden. Bei datumsgesteuerten Mailings müssen Sie das Mailing zunächst deaktivieren. Dazu öffnen Sie das Register Versand und klicken auf die Schaltfläche Mailing deaktivieren. Jetzt können Sie die Einstellungen anpassen, müssen allerdings danach das Mailing über das Register Versand wieder aktivieren.
Anschließend bietet Ihnen der OpenEMM die Möglichkeit Sicherheitseinstellungen zu hinterlegen. Hier können Sie festlegen, dass das Mailing automatisch gestoppt und ein von Ihnen definierter Nutzer eine Benachrichtigung erhält falls die Zielgruppe des Newsletters den von Ihnen festgelegten Schwellwert überschreitet. Bei Schwellwert tragen Sie die maximale Empfängerzahl ein, die Ihr Mailing erhalten dürfen. Wird dieser Wert überschritten, wird der Versand automatisch deaktiviert und Sie erhalten eine Benachrichtigungsmail an die bei Empfänger hinterlegten Adressen. Zudem können Sie mit Status-Mail nur bei 0 E-Mails versenden auch eine Benachrichtigung erhalten, wenn das Mailing wider Erwarten nicht versendet werden sollte.
Wenn für den Versand Ihres datumsgesteuerten Mailings ein vorheriger Import erforderlich ist, können Sie den Versand automatisch abbrechen lassen, falls der Import aus diversen Gründen nicht stattgefunden hat. Öffnen Sie die Sicherheitseinstellungen im Reiter Versand. Anschließend wählen Sie im Feld Vorausgesetzter Auto-Import das Profil aus, das den entsprechenden Import ausführt.
Hinweis: Diese Funktion erfordert das Premium Package für Auto-Import & Auto-Export.
4.4.2.4 Aktionsgesteuertes Mailing
Der Mailingtyp Aktionsgesteuertes Mailing erlaubt es Ihnen, eine Reihe unterschiedlichster Mailingszenarien umzusetzen. Gemeinsam ist all diesen Szenarien, dass das aktionsgesteuerte Mailing erst durch eine Aktion ausgelöst und verschickt wird (auch unter den Begriffen Trigger-Mailing, Autoresponder, Transaktions-Mailing oder Service-Mailing bekannt). Was der Auslöser ist und welchen Inhalt Sie daraufhin verschicken, kann individuell durch Sie bestimmt werden.
Während Sie die Aktionen, welche das Mailing auslösen, in dem Menüpunkt Formulare & Aktionen festlegen, können Sie den Mailingtyp ganz gewohnt beim Anlegen eines neuen Mailings auswählen.
Eine ausführliche Übersicht über alle Aktionen finden Sie in Kapitel Aktionen verwalten. Hier sei nur in Kürze dargestellt, welche Aktionen es überhaupt gibt: Im OpenEMM haben Sie die Möglichkeit zwischen den Aktionstypen Abmelden, Aktionsbasiertes Mailing verschicken, Anmelden, Mailing in Browser anzeigen, Double-Opt-In Bestätigung, Empfänger-Login, Empfängerdaten laden, Mailing-Archiv Übersicht, Profil-Modifikation, Service-Mail versenden, Skript-Aktion, Spezifischen Inhaltsbaustein anzeigen sowie Weiterempfehlung auszuwählen. Mit dem Aktionstyp Skript-Aktion können Sie ein eigenes HTML-Skript erstellen und so jede beliebige Aktionsart gestalten.Beispiel 1
Ein paar Beispiele verdeutlichen den Einsatz von aktionsgesteuerten Mailings am besten: Sie möchten neuen Empfängern erst ein Double-Opt-in-Mailing zusenden, damit Sie rechtssicher die Einwilligung zum Newsletter nachweisen können. Mit dem OpenEMM können Sie ganz bequem einen Prozess starten, der über Formulare und Aktionen automatisiert abläuft: Der Interessent meldet sich zum Beispiel auf Ihrer Webseite für den Newsletter an, woraufhin er oder sie eine E-Mail mit Aufforderung der Bestätigung durch einen Linkklick erhält. Der Interessent klickt auf diesen Link, der wiederum ein Willkommensmailing mit Bestätigung der Aufnahme auf den Newsletter auslöst. In diesem Szenario legen Sie zwei Mailings an: ein erstes, das nach der Anmeldung zum Newsletter verschickt wird und die Bestätigungsaufforderung enthält, sowie ein zweites, welches die Anmeldung nach Linkklick bestätigt und den neuen Empfänger freundlich begrüßt. In diesem Falle arbeiten Sie am besten mit Formularen, welche Ihnen den Einsatz von einleitenden und abschließenden Aktionen erlauben und so auch verzweigtere Kampagnen ermöglicht. In diesem Kapitel So funktionieren Formulare finden Sie eine gute Übersicht zu der Funktionsweise von Formularen und Aktionen sowie einige Anwendungsbeispiele (Kapitel Beispiel Formular: Ändern eines Profils, Beispiel Formular: Anmeldung, Beispiel Formular: Anmeldung mit Double-Opt-In, Versand des letzten Newsletters nach der Anmeldung sowie Beispiel Formular: Abmeldung).
Tipp: Der OpenEMM erlaubt es Ihnen komplexe Kampagnen übersichtlich und einfach zu handhaben, indem Sie den Kampagnen-Manager verwenden. Weitere Information hierzu finden Sie in Kapitel Was ist eine Kampagne?.
Beispiel 2
Ein anderes Szenario ist das Verschicken eines Newsletters mit zwei (oder mehr) inhaltlichen Thematiken. So könnten Sie in Ihrem wöchentlichen Newsletter einen kurzen Absatz zum Thema Reisen mit entsprechendem Link auf Ihr Angebot platzieren, aber eben auch einen zweiten Absatz rund um Autos einfügen, der ebenfalls einen inhaltsspezifischen Link enthält. Je nachdem auf welchen Link der Empfänger klickt, wird dann ein aktionsgesteuertes Mailing mit entweder näheren Informationen zum Reisen oder eben zu Autos verschickt.
Diesen Prozess können Sie darüber hinaus so effektiv nutzen, dass Sie mit Profilfeldern über einen längeren Zeitraum hinweg erfassen, wofür sich ein Empfänger interessiert und daraufhin beispielsweise ein individualisiertes Angebot verschicken. Ein passendes Beispiel hierzu finden Sie im Kapitel Aktion: Empfängerprofil verändern.
Setzen wir dieses Beispiel nun konkret um, müssen wir zunächst drei Mailings und zwei Aktionen anlegen. Das erste Mailing entspricht dem Normalen Mailing-Typ und enthält Informationen zum Reisen und zu Autos. Beide Themenbereiche enthalten je einen Link, mit denen dann die Aktion Aktionsbasiertes Mailing versenden verknüpft wird. Die anderen beiden Mailings sind dann aktionsgesteuert und beinhalten nähere Informationen zu Reisen oder zu Autos.
Wie Sie ein Normales Mailing anlegen, lernen Sie ausführlich in diesem Kapitel: Mailings anlegen, bearbeiten und versenden
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Für dieses Beispiel legen Sie einfach ein neues Mailing an und füllen die Pflichtfelder aus. Im Bereich Inhalt geben wir eine kurze Einleitung an, mit anschließendem Verweis auf aktuelle Angebote für Reisen und Autos in Ihrem Onlineshop mit je einem eigenen Link.
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Legen Sie nun die beiden aktionsgesteuerten Mailings an. Fast alle Einstellungsmöglichkeiten sind identisch mit dem normalen Mailing. Sie müssen aber natürlich den Mailing-Typ Aktionsgesteuertes Mailing auswählen. Entwerfen Sie nun zwei unterschiedliche Inhalte passend zu den Themenblöcken im normalen Mailing. Speichern Sie das Mailing zunächst ab und gehen dann zu dem Reiter Versand. Dort finden Sie im unteren Bereich die Schaltfläche Aktivieren rechts neben Mailing aktivieren. Bitte beachten Sie: Wenn Sie das aktionsgesteuerte Mailing nicht aktivieren, wird es Ihnen später auch nicht bei der Auswahlliste für das Festlegen von Aktionen zur Verfügung gestellt.
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In einem dritten Schritt legen Sie nun zwei Aktionen an, die Sie am besten im Namen schon mit Reise und Auto kennzeichnen, so dass Sie später sofort wissen, welche Aktion Sie mit welchem Link verknüpfen müssen. Hierzu gehen Sie zunächst zum Menü Formulare & Aktionen und dann auf Aktionen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Aktion oben rechts. Nun öffnet sich ein neuer Bereich. Geben Sie einen bedeutungsvollen Namen an. Bei der Auswahl für die Verwendung können Sie in diesem Fall Nur für Links festlegen. Nachdem Sie eine aussagekräftige Beschreibung angegeben haben, können Sie nun im unteren Fenster Schritte einen Typ auswählen. Für unser Beispiel wählen Sie hier bitte Aktionsbasiertes Mailing versenden und klicken anschließend auf Hinzufügen. Nun können Sie sowohl das Mailing, welches als Reaktion auf die Aktion verschickt werden soll, auswählen, als auch einen möglichen Verzögerungszeitraum festlegen. Sie könnten beispielsweise das aktionsgesteuerte Mailing erst 7 Tage nach Linkklick und als Erinnerung schicken. Zum Schluss speichern Sie die Aktion mit der gleichnamigen Schaltfläche oben rechts. Wiederholen Sie diese Schritte ein zweites Mal, um Aktion für das zweite Mailing anzulegen.
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Gehe Sie nun zurück zu dem angelegten Ausgangsmailing, in dem die beiden Links zu finden sind. Unter dem Seitenreiter Links finden Sie eine Auflistung aller verwendeten Links in dem Mailing. Das Auswahlmenü Aktion in der Übersicht ermöglicht es Ihnen, eine Aktion auf einen Link zu setzen. Alternativ können Sie auch erst den Link anklicken und in einem neuen Fenster die Einstellungen bearbeiten. Vergessen Sie nicht, die Änderungen zu speichern, indem Sie auf die gleichnamige Schaltfläche oben rechts klicken.
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Ihr Mailing ist nun bereit zum Versand. Sobald Sie es verschicken und ein Empfänger auf einen der Links klickt, wird der automatisierte Prozess angestoßen!
Hinweis: Zu Archivierungs- bzw. Nachweiszwecken (z.B. bei Double-Opt-in-Mailings), können Sie beim Aktions-Typ Aktionsbasiertes Mailing versenden im Feld BCC eine weitere E-Mail-Adresse eingeben. An diese E-Mail-Adresse wird dann eine identische E-Mail versendet, ohne, dass der jeweilige Empfänger etwas davon bemerkt.
Hinweis: Um nachzuvollziehen in welchen Kampagnen / Aktionen ein Mailing verwendet wird, können Sie im Mailing auf den Reiter Versand gehen und dort in der Spalte Verwendet in**, alle Verwendungen nachvollziehen. **
4.4.2.5 Intervallgesteuertes Mailing
Intervallgesteuerte Mailings sind Teil der kommerziellen Version des EMM. Sollten Sie an der Bezahlvariante interessiert sein, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenbetreuer.
4.4.2.6 OnDemand-Mailing
OnDemand-Mailings sind Teil der kommerziellen Version des EMM. Sollten Sie an der Bezahlvariante interessiert sein, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenbetreuer.
4.4.3 Neues Mailing anlegen
Im Register Mailings finden Sie am Bildschirmrand oben rechts den Button Neu, mit dem Sie ein neues Mailing erstellen können. Sie erhalten mehrere Auswahlmöglichkeiten zur Erstellung eines neuen Mailings:
E-Mail Creator: Der E-Mail Creator ist Teil der kommerziellen Version des EMM. Sollten Sie daran interessiert sein, wenden Sie sich bitte an unsere Kundenbetreuer.
Standard: Diese Methode empfiehlt sich besonders für Nutzer, deren Mailingdesign von Mal zu Mal sehr verschieden ausfallen kann und die durch Eingabe von HTML möglichst flexibel bleiben möchten.
Im Folgenden wird zunächst die Vorgehensweise mit Assistent erläutert. Für die anderen Methoden gehen Sie bitte direkt in die Kapitel Basisdaten zum Mailing eingeben bzw. E-Mail Creator.
Hinweis: Wenn Sie 30 Minuten lang nicht im OpenEMM ** arbeiten bzw. ihm innerhalb dieser Zeit nicht zeigen, dass Sie noch aktiv sind, etwa durch Speichervorgänge oder das neu Laden einer Seite, kommt es zu einem sogenannten Session-Timeout und Sie werden automatisch aus dem OpenEMM abgemeldet. Damit Sie in diesem Fall bereits getätigte Arbeitsschritte nicht vollständig verlieren, wird alle 10 Minuten ein AutoSave durchgeführt und Ihre Arbeitsvorgänge somit automatisch zwischengespeichert. Bei dem ersten Login nach Session-Timeout gelangen Sie zum zuletzt bearbeiteten Objekt und werden gefragt, ob die durch Sie gemachten aber noch nicht gespeicherten Änderungen übernommen werden sollen.**
Diese Funktion gilt nur für Mailings, Schablonen, Inhaltsbausteine und Formulare.
4.4.3.1 Mailing-Erstellung mit der Standard-Methode
Die Standard-Methode bietet sich vor allem an, wenn Ihr Mailing-Design sehr unterschiedlich ausfallen kann und der Inhalt jedes Mal komplett in HTML ausgearbeitet wird. Aber auch, wenn Ihr Mailing-Inhalt immer denselben Aufbau hat und Inhaltsbausteine stets in der gleichen Reihenfolge verwendet werden ist diese Methode sinnvoll, da hier durch den Einsatz einer Schablone ein einfach zu bedienendes Grundgerüst genutzt werden kann.
4.4.3.1.1 Schablone auswählen
Wenn Sie sich bei der Auswahl für Standard-Methode entschieden haben, erhalten Sie als nächstes die Möglichkeit, eine zuvor selbst definierte Schablone für Ihr Mailing auszuwählen. Standardmäßig landen Sie hierbei in der Vorschau Ansicht Ihrer Schablonen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich die Schablonen in der Listenansicht anzeigen zu lassen. Sollten Sie keine Schablone benötigen, klicken Sie auf den Button Weiter ohne Schablone. Sollten Sie sich für eine Schablone entscheiden, wählen Sie diese durch einen Klick auf die entsprechende Schablone aus.
4.4.3.1.2 Basisinformationen eingeben
Bevor Ihr neues Mailing erstellt werden kann, müssen Sie, wie oben gezeigt, einige Basisinformationen eingeben. Sobald Sie alle relevanten Informationen eingegeben haben, klicken Sie auf Mailing generieren. Der OpenEMM leitet Sie dann zum Reiter Einstellungen Ihres neuen Mailings weiter, wo Sie Ihre Basisinformationen ändern oder zusätzliche Einstellungen festlegen können:
Neben weiteren Details, können Sie folgende Dinge im Reiter Einstellungen festlegen:
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Wenn Sie möchten, können Sie im Bereich Allgemeine Einstellungen den Namen Ihres Mailings anpassen. Außerdem haben Sie im Feld Beschreibung Platz, um weitere Informationen zu Ihrem Mailing einzufügen, die Ihnen bei Ihren internen Abläufen Übersicht bieten.In der Auswahlliste Mailing-Typ übernehmen Sie die Voreinstellung Normales Mailing. Damit erzeugen Sie einen einfachen Newsletter. Die weiteren Mailing-Typen beschreiben die Kapitel Datumsgesteuerte Mailings, Followup-Mailing (Premium) und Aktionsgesteuertes Mailing. Zusätzlich können Sie das Format Ihres Mailings festlegen.Die Auswahlliste Archiv dient dazu, das Mailing einem bestimmten Archiv zuzuordnen. Das erleichtert die Pflege bei vielen Mailings und bietet zusätzliche Optionen für die statistische Auswertung. In der Auswahlliste finden Sie alle Archive, die Sie bisher definiert haben. Mehr über Archive und wie Sie neue anlegen, lesen Sie in Kapitel Archiv - Mailings zusammenfassen. Sie müssen nicht unbedingt ein Archiv auswählen, das Mailing funktioniert auch ohne Zuordnung. Außerdem können Sie die Zuordnung zu einem Archiv später vornehmen und auch wieder ändern.Der Schieber Im Online-Archiv anzeigen sorgt zusätzlich dafür, dass das Mailing in der Übersicht von personalisierten Archiven aufgeführt wird (siehe Kapitel Fullview: HTML-Mails immer korrekt angezeigt, Absatz "Personalisiertes Archiv für Empfänger erstellen").
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Im Abschnitt Absendereinstellungen geben Sie den Betreff, den Pre-Header, die Absender-E-Mail, den Absendernamen sowie auch die Antwort-E-Mail und den Antwortnamen ein.
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Im Bereich Empfängerkreis legen Sie mit der Mailing-Liste fest, an welchen Verteiler das Mailing versendet werden soll. Mit anderen Worten: Sie wählen die Empfänger aus, in deren Profil diese Mailing-Liste markiert ist. Zielgruppen können Sie optional hinzufügen, um die Empfänger Ihrer Mailing-Liste weiter einzuschränken. Im Dropdown werden Ihnen alle Zielgruppen angezeigt, die Ihnen zur Verfügung stehen. Bei Bedarf können Sie die Empfänger mit der Funktion Split-Mailing weiter unterteilen, um z.B. zwei Mailings gegeneinander zu testen.
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Wenn Sie sich gegen eine selbst definierte Schablone entschieden haben, indem Sie bei der Mailing-Erstellung Weiter ohne Schablone gewählt haben, können Sie im Bereich Rahmeninhalt bearbeiten unter Erweiterte Einstellungen eine eigene Schablone via HTML-Editor erstellen. Näheres zu Schablonen lesen Sie in Kapitel Schablonen - Wiederverwendbare Bausteine.
Alle Einstellungen, die Sie hier vornehmen können sind unter Medien-Typ: E-Mail detailliert beschrieben. Die erweiterten Einstellmöglichkeiten werden im Kapitel Mailing-Einstellungen beschrieben.
Bitte beachten Sie: Bei Transaktionsmailings, z.B. Double Opt-in, Bestellbestätigung, Zahlungserinnerung etc., kann es notwendig sein, dass Sie hier die Öffnung oder den Klick des Empfängers nachweisen müssen, auch wenn der Empfänger grundsätzlich dem Tracking widersprochen hat. Aus diesem Grund können im Mailing einstellen, ob es sich um Werbung handelt oder nicht. Für Werbemailings wird der Tracking-Widerspruch selbstverständlich berücksichtigt.
Hinweis: Das BCC-Feld ist nur für datumsgesteuerte Mailings verfügbar.
4.4.3.1.3 Zielgruppen einstellen
Nicht immer ist es sinnvoll, ein Mailing an alle Abonnenten einer Mailing-Liste zu senden. Über den Bereich Zielgruppen stehen Ihnen verschiedene Methoden zur Verfügung, den Kreis der Empfänger einzuschränken. Bevor Sie mit Zielgruppen arbeiten können, müssen Sie zunächst entsprechende Zielgruppen festlegen. Wie Sie dabei vorgehen, ist in Kapitel Zielgruppen - dynamische Filter dokumentiert.
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In der Standardeinstellung ist keine Zielgruppe ausgewählt. Um den Versand auf eine bestimmte Zielgruppe zu beschränken, wählen Sie in der Auswahlliste die gewünschte Zielgruppe aus und klicken diese an. Der OpenEMM zeigt nun diese Zielgruppe über der Auswahlliste an. Mit dem Löschen-Symbol vor dem Eintrag entfernen Sie die Zielgruppe wieder.
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Wollen Sie das Mailing an mehrere Zielgruppen verschicken, so wählen Sie nun die weiteren Zielgruppen in der Auswahlliste und klicken diese an. Die bisher gewählten Zielgruppen erscheinen als Liste im Bereich Zielgruppen.
Hinweis: Die Zahl in Klammern hinter der Zielgruppenbezeichnung ist die Zielgruppen-ID und nicht die Anzahl der darin enthaltenen Empfänger.
Unterhalb der Zielgruppenauswahl befindet sich der Eintrag Anzahl Empfänger. Durch einen Klick auf Berechnen können Sie damit direkt nach der Auswahl der Zielgruppen die Verteilergröße berechnen. Auf diese Weise lässt sich die Zusammenstellung eines Verteilers direkt kontrollieren, ohne dafür in den Reiter Versand wechseln zu müssen.
Durch einen Klick auf den Namen einer hinzugefügten Zielgruppe, wird deren Bearbeiten-Dialog geöffnet. Hier können Sie die Bedingungen der Zielgruppe sehen und nach Belieben verändern. Wenn Sie anschließend wieder zum Mailing zurückkehren möchten, klicken Sie auf den Button Aktion und wählen Sie zum Mailing aus.
Sollten Sie Zielgruppen nach der Einstellung in einem Mailing löschen, wird im Reiter Versand unter Testlauf ein Warnhinweis je Zielgruppe in gelb eingeblendet. Solange Sie diese Zielgruppe nicht auch im Mailing als Auswahl löschen, kann das Mailing nicht versendet werden.
Zielgruppen miteinander verknüpfen
Einzelne Zielgruppen können selbstverständlich auch miteinander verknüpft werden.
Dabei kann der Nutzer ab zwei ausgewählten Zielgruppen wählen, ob sich die Empfänger in einer Zielgruppe (logisch ODER) oder in allen Zielgruppen (logisch UND) befinden müssen.
Listsplit verwenden
In der Praxis macht es bisweilen Sinn, ein Mailing nicht sofort an alle Abonnenten der Mailing-Liste zu verschicken. Sie können beispielsweise die Wirkung von zwei verschiedenen Versionen eines Mailings an einer kleineren Zahl von Empfängern ausprobieren. Das erfolgreichere Mailing verschicken Sie dann an die restlichen Empfänger – entweder selbst oder automatisch, wie im Kapitel Mailing testen und versenden beschrieben. Oder Sie verteilen den Versand eines Mailings über mehrere Tage, um die Rückmeldungen der Kunden über mehrere Tage oder Wochen zu verteilen. Für solche Fälle bietet der OpenEMM List-Splits an. Dabei wählen Sie über eine Auswahlliste aus, wie viele Tranchen Sie verwenden wollen und wie groß diese sein sollen.
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Über die Auswahlliste List-Split stellen Sie die prozentuale Aufteilung der Tranchen ein. Dabei stellt der OpenEMM häufig verwendete Aufteilungen wie 15 % / 15 % / 70 % zur Verfügung. Das Beispiel bedeutet, dass die erste Tranche an 15 Prozent der Empfänger geht, die zweite Tranche ebenfalls. Die dritte Tranche erreicht dann die verbleibenden 70 Prozent.
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Die untere Auswahlliste bestimmt, welche Tranche Sie mit dem aktuellen Mailing versenden wollen. Je nach Auswahl in der oberen Auswahlliste sind hier andere Werte sichtbar. Im Beispiel mit 15 % / 15 % / 70 % sind es drei Einträge für jede der drei Tranchen. Für die erste Tranche stellen Sie auf 1. 15% ein. Für die folgenden Tranchen kopieren Sie das Mailing, ändern die Inhalte entsprechend ab, und wählen in der Auswahlliste 2. 15%. Entsprechend gehen Sie für die dritte Tranche mit 3.70 % vor.
Die Auswahl der Empfänger für eine bestimmte Tranche folgt einem festen Schema, das sich nicht verändert. Wenn Sie einen neuen Empfänger anlegen, erhält er eine zufällig ermittelte Nummer. Diese ID wird im Empfängerprofil gespeichert. So lange der Empfänger in der Datenbank gespeichert ist, ändert sich seine ID nicht. Die ID ist auch unabhängig davon, welche Mailing-Listen der Empfänger abonniert hat. An Hand dieser ID erfolgt die Zuordnung zu einer bestimmten Tranche.
Intern verwendet der OpenEMM für diese Zuordnung die Modulo-Funktion (siehe Kapitel List-Splits mit MOD). Damit ist sichergestellt, dass auch bei wiederholter Anwendung eines List-Splits immer dieselben Empfänger einer bestimmten Tranche zugeordnet werden. Schicken Sie beispielsweise jedes Mailing in drei Tranchen ab, so erhalten immer dieselben Empfänger das Mailing aus der ersten Tranche. Es besteht keine Gefahr, dass ein Empfänger ein Mailing zweimal erhält.
Beachten Sie: Wenn Sie eine Aufteilung in Tranchen benötigen, die der OpenEMMin der Auswahlliste nicht anbietet, so können Sie über Zielgruppen selbst die Parameter für die Modulo-Funktion festlegen. Damit lassen sich alle mathematisch denkbaren Aufteilungen realisieren, für jede Tranche legen Sie am besten eine eigene Zielgruppe an. Mehr über dieses Thema lesen Sie in Kapitel List-Splits mit MOD.
Hinweis: Der OpenEMM bietet die Option, dass Mailings nur mit ausgewählter Zielgruppe versendet werden können. Möchten Sie dieses Feature freigeschalten bekommen, melden Sie sich bitte Ihrem Kundenbetreuer.
4.4.3.1.4 Medien-Typ auswählen
Mit der kommerziellen Version des EMM können Sie nicht nur E-Mails versenden, sondern auch den Medientyp SMS verwenden. Sollten Sie sich dazu entscheiden, zusätzlich noch das Cross-Media Premiumpaket dazu zu buchen, stehen Ihnen außerdem die Kanäle Push-Nachrichten und RCS zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Kundenbetreuer.
4.4.3.1.5 Bilder verwalten
Um mehrere Bildelemente eines Mailings zu löschen, navigieren Sie zunächst in das Bilder Menü. Hier wählen Sie nun die zu löschenden Bilder aus, indem Sie die Checkboxen anklicken. Anschließend bietet Ihnen das Feld Sammelaktion, die Möglichkeit, die ausgewählten Dateien entweder herunterzuladen oder diese zu löschen.
4.4.3.1.6 Neues Mailing speichern
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Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche Speichern am rechten oberen Bildschirmrand. Nach dem Speichern erscheinen in der Kopfzeile die beiden Buttons Aktion und Ansicht sowie die Registerkarten darunter.
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Über das Dropdown-Menu Aktion können Sie das Mailing Löschen, Kopieren oder den letzten Arbeitsschritt Rückgängig machen. Falls das Mailing Teil einer Kampagne ist, verfügen Sie an dieser Stelle über die zusätzliche Auswahlmöglichkeit zur Kampagne. Dies führt Sie direkt zu der verknüpften Kampagne im Kampagnenmanager. Das Dropdown-Menu Ansicht **ermöglicht Ihnen die ein- oder zweispaltige Ansicht Ihres Bildschirms und die Möglichkeit die Vorschau des Mailings auszublenden. **
Die Registerkarten bieten Ihnen Zugriff auf die weiteren Einstellungen. Hier können Sie unter anderem Inhalte eingeben oder auch Ihr Mailing vor dem Versand testen.Die dargestellte Option des Followup Mailings ist Teil der kommerziellen Version des EMM. Sollten Sie an der kostenpflichtigen Variante des EMM interessiert sein, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenbetreuer.
Nach dem Speichern erscheint außerdem eine Vorschau des Mailings rechts neben der Bearbeitungsmaske, damit Sie schon während der Erstellung überprüfen können, wie Ihr Mailing aussieht. Da das Mailing in diesem Beispiel noch keine Inhalte enthält, ist die Vorschau leer. Mit einem Klick auf Ansicht innerhalb der Vorschau haben Sie die Möglichkeit, sich die Mailing-Vorschau ohne Bilder, für verschiedene Endgerätetypen sowie für unterschiedliche Formate anzeigen zu lassen. Setzen Sie dazu ein Häkchen im jeweiligen Feld und klicken Sie auf Aktualisieren. Per Vorschau in neuem Fenster öffnen, können Sie sich die Vorschau auch in einem externen Fenster anzeigen lassen. Weitere Informationen zur Vorschaufunktion erhalten Sie im Kapitel Vorschaufunktion - genau prüfen**. **
4.4.3.2 Mailing-Erstellung mit dem E-Mail Creator
Hinweis: Der E-Mail Creator ist Teil unserer kommerziellen EMM Version. Sollten Sie an der kostenpflichtigen Variante unserer Software interessiert sein, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenberater.
Bei dem E-Mail Creator handelt es sich um eine Methode, mit der die Newsletter-Erstellung über ein Baukastensystem noch einfacher wird und HTML-Kenntnisse nur noch optional benötigt werden. Der OpenEMM zeigt Ihnen nun eine Schablone mit Platzhalter-Bausteinen an, die Sie bequem per Drag & Drop auf einem Raster verschieben und anpassen können. Ihre Änderungen übernehmen Sie mit Speichern. Möchten Sie automatisch Text-Mails aus Ihren HTML-Bausteinen generieren lassen, können Sie das Recht für Ihren Benutzer einfach aktivieren. Sollten Sie das Recht aktiviert haben, fragt Sie derOpenEMM nun, ob Sie aus dem HTML automatisch die Text-Version generieren möchten. Wenn Sie dies mit Ja bestätigen, finden Sie die Texte Ihrer Bausteine auch im Register Textbausteine. Hier können Sie nachträglich noch Korrekturen am Inhalt vornehmen.
Bitte beachten Sie: Bei einem komplexen Aufbau Ihres HTML-Mailings oder wenn Sie einen selbstdefinierten Rahmeninhalt hinterlegt haben, empfehlen wir die Frage mit Nein zu beantworten, da die automatisch generierte Textversion gegebenenfalls nicht Ihren Anforderungen entspricht.
Während sich die Einstellungsmöglichkeiten für Anhänge, Links, Inbox-Vorschau, Vorschau, Versand und Statistik mit denen eines über die Standard-Methode erstellten Mailings decken, unterscheidet sich das Register Inhalt gänzlich, da hier verschiedene Inhaltsbausteine beliebig per Drag & Drop auf dem vordefinierten Raster angeordnet werden können. Zudem enthält ein EMC-Mailing die Register Textbausteine und Styles.
Hinweis: Mit dem Premiumfeature Layout-Builder können Sie auch selbst beliebig Layouts erstellen und diese ganz nach Ihren Vorstellungen definieren. Sollten Sie dabei Hilfe benötigen oder wünschen Sie eine eigens für Sie angefertigte Layouterstellung, kontaktieren Sie bitte Ihren Kundenbetreuer oder den AGNITAS-Support.
Hinweis: Beim Speichern der HTML-Version eines E-Mail-Creator-Mailings haben Sie die Möglichkeit, die Text-Version ebenfalls zu aktualisieren. Dazu aktivieren Sie einfach die Checkbox neben dem Speichern-Button. Diese Funktion ist an ein Benutzerrecht geknüpft, sollten Sie diese Option nicht sehen, können wir dieses gerne für Sie freischalten.
4.4.3.3 Kopie eines Mailings anlegen
In vielen Fällen ist es sinnvoll, sämtliche Angaben eines bestehenden Mailings in ein neues Mailing zu übertragen. Sie wollen beispielsweise ein Mailing mit leicht verändertem Inhalt nach einigen Wochen erneut versenden. Oder Sie wollen die zweite Tranche eines Mailings mit List-Split absenden (siehe Kapitel Zielgruppen einstellen) verschicken. Damit Sie nicht sämtliche Angaben für das Mailing erneut eintragen müssen, kann der OpenEMM eine Kopie eines bestehenden Mailings anlegen.
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Öffnen Sie die Detailansicht des Mailings, das Sie kopieren wollen, und klicken Sie auf das Dropdown Aktionen am rechten oberen Bildschirmrand. Wählen Sie Kopieren. Anschließend zeigt der OpenEMM den Eingabedialog für ein neues Mailing.
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Sämtliche Einstellungen von den Inhalten über Anhänge bis zu den messbaren Links sind identisch. Die Worte Kopie von wurden dem Mailingname automatisch vorangestellt. Tragen Sie einen sinnvollen Namen und eine Beschreibung für das Mailing ein und klicken Sie auf die Schaltfläche Speichern.
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Nun stehen über die verschiedenen Register sämtliche Einstellungen zum Mailing zur Verfügung, die Sie nach Belieben ändern dürfen. Unter Versand und Statistik ist natürlich noch nichts eingetragen, schließlich haben Sie das Mailing gerade erst neu erzeugt.
*Hinweis: In der kommerziellen Lösung können über den Aktion-Button, Mailings komplett exportiert und in anderen Mandanten wieder importiert werden.
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4.4.4 Mailing-Einstellungen
Selbstverständlich können Sie die Einstellungen, die Sie beim Anlegen eines neuen Mailings vorgenommen haben, auch jederzeit vor dem Versand noch bearbeiten und zum Teil auch danach noch. Der Großteil der Einstellungen ist optionaler Natur, in der Regel können Sie die Standardeinstellung des OpenEMM übernehmen. Nur wenige Angaben müssen zwingend vor jedem Versand gemacht werden, der OpenEMM weist Sie auch darauf hin, sollten diese noch unvollständig sein.
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Name | Bestimmt den Namen des Mailings. Dieser Name erscheint später im Inhaltsbereich und unterstützt die Auswahl. |
| Beschreibung | Gibt Ihnen die Möglichkeit, Kommentare zum jeweiligen Mailing einzutragen. |
| Schablone | Hier wählen Sie eine Ihrer Schablonen aus. |
| Slider - Werbung | Mailings werden standardmäßig als Werbung markiert, und bei Tracking-Widerspruch wird nicht personenbezogen gemessen. Möchten Sie bestimmte Mailings wie Transaktionsmails auch bei Widerspruch personenbezogen tracken, deaktivieren Sie den Schalter. Beachten Sie hierzu das aktuell geltende Datenschutzrecht. |
| Mailing-Liste | Ein Mailing kann immer nur an eine Mailing-Liste versendet werden. Die Auswahl einer Mailing-Liste ist verpflichtend. |
| Archiv | Weisen Sie das neue Mailing zur leichteren Verwaltung einem bestehenden Archiv zu. Die Angabe ist nicht unbedingt erforderlich. |
| Mailing-Typ | Hier haben Sie die Auswahl zwischen normalen Mailings und aktions- und datumsgesteuerten Mailings. |
| Zielgruppe | In diesem Feld können Sie vordefinierte Zielgruppen einstellen. |
| Medien-Typ | Der Medien-Typ bestimmt, auf welchem Weg die Nachricht die Empfänger erreicht. |
| Optionale Parameter je nach Medien-Typ: | |
| Absender-Adresse | SMS: Über dieses Feld bestimmen Sie, welche Telefonnummer als Absender-Adresse standardmäßig im abschließenden Mailing erscheint. |
| Absender-E-Mail: | E-Mail: Über dieses Feld bestimmen Sie, welche E-Mail-Adresse als Absender-Adresse im Mailing erscheint. Anzuraten ist eine nachvollziehbare E-Mail-Adresse wie z.B. newsdienst@ihreadresse.de. |
| Absender-Name / Antwort-Name | E-Mail: Sie können die E-Mail-Adresse durch einen Namen ersetzen, den die Empfänger dann in ihrem E-Mail-Programm sehen. Im Hintergrund bleibt aber die vollständige Adresse erhalten, so dass Rückantworten auch weiterhin funktionieren. Der Empfänger sieht nur den vollen Namen im Absenderfeld seines E-Mail-Programms.Sie können für den Absender-Namen und den Antwort-Namen unterschiedliche Realnames angeben. Die E-Mail-Adresse wird davon nicht beeinflusst. |
| Antwort-E-Mail: | E-Mail: Über dieses Feld bestimmen Sie, an welche E-Mail-Adresse standardmäßig Antworten gehen sollen. |
| Betreff | E-Mail: Tragen Sie einen Text ein, der später nach dem Versand als Betreffzeile Ihres Mailings bei den Empfängern erscheinen soll. Ein Zeichenzähler zeigt Ihnen die aktuelle Zeichenanzahl an. |
| Pre-Header | E-Mail: Tragen Sie hier den Text ein, der von den meisten E-Mail-Clients direkt unterhalb des Betreffs im Postfach angezeigt wird. Der Zeichenzähler zeigt Ihnen die Länge Ihres Textes an.Hinweis: Wenn Sie das Mailing ohne Pre-Header versenden wollen oder diesen bereits an anderer Stelle in Ihr Template eingebunden haben, können Sie das Feld auch leer lassen. |
| Format | E-Mail: Hier können Sie den Versand an Empfänger eines bestimmten Mail-Formats auswählen - entweder nur Text, Text und HTML sowie Text, HTML und Offline-HTML. |
| Öffnungsrate messen | E-Mail: Zur Messung der Öffnungsrate von HTML-Mailings können Sie hier automatisch ein Messpixel in Ihr E-Mailing einfügen und festlegen an welcher Stelle das Messpixel integriert werden soll. |
| Papiergröße | Print: Geben Sie die Papiergröße von A4 bis A6 an. |
| Envelope-E-Mail | E-Mail: Geben Sie eine E-Mail-Adresse an, die angezeigt wird, wenn der Server ein Softbounce-Mailing zurückschickt. |
| Zeichensatz | E-Mail: Sie können zwischen verschiedenen Zeichensätzen auswählen. |
4.4.4.1 Rahmeninhalte bearbeiten
Das Register Allgemeine Einstellungen gibt Auskunft darüber, auf welcher Schablone Ihr Mailing basiert. Eine Schablone kann nach der Anlage eines Mailings nicht mehr getauscht werden. Es ist quasi die DNA, die dem Mailing bei der Geburt mitgegeben wurde. Im Register Erweiterte Einstellungen können Sie direkt den Inhalt der Text-Version Ihres Mailings hinterlegen, ein Zeichenzähler zeigt Ihnen zur Orientierung die aktuelle Zeichenzahl an. Optional bietet der OpenEMM auch an, automatisch eine Textversion aus den Inhaltsbausteinen zu erstellen.
Falls der Aufbau Ihres Inhalts etwas komplexer ist, empfiehlt es sich jedoch, den Inhalt manuell zu bearbeiten und zu optimieren. Alternativ können Sie im Rahmeninhalt auch mit dynamischen Textbausteinen arbeiten, wie z.B. [agnDYN name="Text-Version"/]. Diese Vorgehensweise bietet den Vorteil, dass Sie den Inhalt eines Bausteins auch für verschiedene Zielgruppen variieren lassen können. Mehr über den Einsatz von dynamischen Textbausteinen erfahren Sie im Kapitel Individualisierte Mailings gestalten. Den Inhalt der dynamischen Textbausteine können Sie anschließend im Register Textbausteine einfügen und bearbeiten.
4.4.4.2 Erweiterte E-Mail-Konfiguration
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Bei Envelope-E-Mail geben Sie eine E-Mail-Adresse an, die angezeigt wird, wenn der Server ein Softbounce-Mailing zurückschickt.
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Die Auswahlliste Zeichensatz bestimmt, wie die Zeichen in der E-Mail kodiert sind. Der Standardwert Unicode (UTF-8) ist für westeuropäische Sprachen geeignet. Nur wenn Sie andere Sprachen wie griechisch oder japanisch verwenden wollen, stellen Sie den passenden Zeichensatz ein.
Hinweis: Der OpenEMM unterstützt nur die Zeichensätze UTF8 sowie UTF-885915. Andere Zeichensätze sind nur in unserer kommerziellen Lösung verfügbar. Bei Interesse kontaktieren Sie unsere Kundenberater.
- Zur Auswahlliste Öffnungsrate messen: Um die Öffnungsrate bei HTML-Mailings messen zu können, wird ein „Messpixel“ in das E-Mailing aufgenommen. Bei der Öffnung des Newsletters wird dieses Pixel vom Server geladen, was zur Messung der Öffnung führt.Damit dieses wichtige Detail nicht vergessen werden kann, wurde an dieser Stelle die Möglichkeit zur automatischen Einbindung des Messpixels geschaffen. Sie können hier bestimmen, ob und wie die Öffnungsrate gemessen werden soll. Das Pixel wird dann automatisch eingebunden, und zwar je nach Ihrer Angabe am Anfang oder Ende der E-Mail.am Anfang der E-Mail: Die Öffnung wird registriert, sobald die E-Mail geöffnet wird. Auch wenn der Empfänger die E-Mail unmittelbar nach der Öffnung schließt oder löscht, bevor alle Bilder geladen wurden, ist die Öffnung registriert.am Ende der E-Mail: Die Öffnung wird erst registriert, wenn die E-Mail mit allen Bildern komplett geladen wurde. Diese Messung ist die konservative Variante und ergibt einen etwas geringeren Wert als die Messung am Anfang der E-Mail. Sie können das Messpixel auch manuell per AGNITAS-Tag (Näheres zu Tags im Anhang A: AGNITAS-Tags) in Ihr E-Mailing einbinden.
4.4.4.3 Zielgruppen einstellen
Nicht immer ist es sinnvoll, ein Mailing an alle Abonnenten einer Mailing-Liste zu senden. Über den Bereich Zielgruppen stehen Ihnen verschiedene Methoden zur Verfügung, den Kreis der Empfänger einzuschränken. Bevor Sie mit Zielgruppen arbeiten können, müssen Sie zunächst entsprechende Zielgruppen festlegen. Wie Sie dabei vorgehen, ist in Kapitel Zielgruppen - dynamische Filter dokumentiert.
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In der Standardeinstellung ist keine Zielgruppe ausgewählt. Um den Versand auf eine bestimmte Zielgruppe zu beschränken, wählen Sie in der Auswahlliste die gewünschte Zielgruppe aus und klicken diese an. Der OpenEMM zeigt nun diese Zielgruppe über der Auswahlliste an. Mit dem Löschen-Symbol vor dem Eintrag entfernen Sie die Zielgruppe wieder.
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Wollen Sie das Mailing an mehrere Zielgruppen verschicken, so wählen Sie nun die weiteren Zielgruppen in der Auswahlliste und klicken diese an. Die bisher gewählten Zielgruppen erscheinen als Liste im Bereich Zielgruppen. Sobald Sie mehr als eine Zielgruppe ausgewählt haben, erscheint unterhalb des Auswahlbereichs ein Schalter, mit dem Sie festlegen können, ob die Empfänger des Mailings in allen Zielgruppen (AND-Verknüpfung) oder in mindestens einer der Zielgruppen (OR-Verknüpfung) enthalten sein müssen. Die AND-Verknüpfung bewirkt, dass alle Zielgruppenfilter auf einmal angewendet werden, das verkleinert die Empfängerzahl. Die OR-Verknüpfung vergrößert die Empfängerzahl, da es ausreicht, wenn die Kriterien einer Zielgruppe erfüllt werden. Beispiel: Sie haben eine Zielgruppe "Frauen" und eine Zielgruppe "Bayern". Bei der AND-Verknüpfung werden nur Frauen aus Bayern angeschrieben. Bei der OR-Verknüpfung werden alle Frauen unabhängig aus welcher Region und zusätzlich alle Empfänger aus Bayern egal welchen Geschlechts angeschrieben.
Hinweis: Die Zahl in Klammern hinter der Zielgruppenbezeichnung ist die Zielgruppen-ID und nicht die Anzahl der darin enthaltenen Empfänger.
Die Farben Grün, Gelb und Rot hinter dem Zielgruppennamen sind Indikatoren dafür, wie lange die Produktion Ihres Mailings und Statistiken dauern wird.
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Grün: Sollte schnell abgewickelt sein
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Gelb: Die Produktion wird länger als gewöhnlich dauern
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Rot: Die Anzahl an Datensätzen ist so groß, dass AGNITAS AG Sie unterstützten muss
Unterhalb der Zielgruppenauswahl befindet sich der Eintrag Anzahl Empfänger. Durch einen Klick auf Berechnen können Sie damit direkt nach der Auswahl der Zielgruppen die Verteilergröße berechnen. Auf diese Weise lässt sich die Zusammenstellung eines Verteilers direkt kontrollieren, ohne dafür in den Reiter Versand wechseln zu müssen.
Durch einen Klick auf den Namen einer hinzugefügten Zielgruppe, wird deren Bearbeiten-Dialog geöffnet. Hier können Sie die Bedingungen der Zielgruppe sehen und nach Belieben verändern. Wenn Sie anschließend wieder zum Mailing zurückkehren möchten, klicken Sie auf den Button Aktion und wählen Sie zum Mailing aus.
Sollten Sie Zielgruppen nach der Einstellung in einem Mailing löschen, wird im Reiter Versand unter Testlauf ein Warnhinweis je Zielgruppe in gelb eingeblendet. Solange Sie diese Zielgruppe nicht auch im Mailing als Auswahl löschen, kann das Mailing nicht versendet werden.
4.4.4.3.1 Zielgruppen verknüpfen
Einzelne Zielgruppen können selbstverständlich auch miteinander verknüpft werden.
Dabei kann der Nutzer ab zwei ausgewählten Zielgruppen wählen, ob sich die Empfänger in einer Zielgruppe (logisch ODER) oder in allen Zielgruppen (logisch UND) befinden müssen.
Über das Feld Empfänger muss in allen Zielgruppen vorhanden sein, bestimmen Sie ob sich der Empfänger in allen Zielgruppen (logische UND-Verknüpfung) befinden soll.Ist dieses Feld markiert, erhalten nur die Empfänger das Mailing, die in allen Zielgruppen verzeichnet sind. Ist das Feld nicht markiert, erhalten alle Empfänger einer Mailing-Liste das Mailing, sofern sie sich mindestens einmal in einer der ausgewählten Zielgruppen befinden (logische ODER-Verknüpfung).
4.4.4.3.2 List-Split
Listsplit verwenden
In der Praxis macht es bisweilen Sinn, ein Mailing nicht sofort an alle Abonnenten der Mailing-Liste zu verschicken. Sie können beispielsweise die Wirkung von zwei verschiedenen Versionen eines Mailings an einer kleineren Zahl von Empfängern ausprobieren. Das erfolgreichere Mailing verschicken Sie dann an die restlichen Empfänger – entweder selbst oder automatisch, wie im Kapitel Mailing testen und versenden beschrieben. Oder Sie verteilen den Versand eines Mailings über mehrere Tage, um die Rückmeldungen der Kunden über mehrere Tage oder Wochen zu verteilen. Für solche Fälle bietet der OpenEMM List-Splits an. Dabei wählen Sie über eine Auswahlliste aus, wie viele Tranchen Sie verwenden wollen und wie groß diese sein sollen.
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Über die Auswahlliste List-Split stellen Sie die prozentuale Aufteilung der Tranchen ein. Dabei stellt der OpenEMM häufig verwendete Aufteilungen wie 15 % / 15 % / 70 % zur Verfügung. Das Beispiel bedeutet, dass die erste Tranche an 15 Prozent der Empfänger geht, die zweite Tranche ebenfalls. Die dritte Tranche erreicht dann die verbleibenden 70 Prozent.
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Die untere Auswahlliste bestimmt, welche Tranche Sie mit dem aktuellen Mailing versenden wollen. Je nach Auswahl in der oberen Auswahlliste sind hier andere Werte sichtbar. Im Beispiel mit 15 % / 15 % / 70 % sind es drei Einträge für jede der drei Tranchen. Für die erste Tranche stellen Sie auf 1. 15% ein. Für die folgenden Tranchen kopieren Sie das Mailing, ändern die Inhalte entsprechend ab, und wählen in der Auswahlliste 2. 15%. Entsprechend gehen Sie für die dritte Tranche mit 3.70 % vor.
Die Auswahl der Empfänger für eine bestimmte Tranche folgt einem festen Schema, das sich nicht verändert. Wenn Sie einen neuen Empfänger anlegen, erhält er eine zufällig ermittelte Nummer. Diese ID wird im Empfängerprofil gespeichert. So lange der Empfänger in der Datenbank gespeichert ist, ändert sich seine ID nicht. Die ID ist auch unabhängig davon, welche Mailing-Listen der Empfänger abonniert hat. An Hand dieser ID erfolgt die Zuordnung zu einer bestimmten Tranche.
Intern verwendet der OpenEMM für diese Zuordnung die Modulo-Funktion (siehe Kapitel List-Splits mit MOD). Damit ist sichergestellt, dass auch bei wiederholter Anwendung eines List-Splits immer dieselben Empfänger einer bestimmten Tranche zugeordnet werden. Schicken Sie beispielsweise jedes Mailing in drei Tranchen ab, so erhalten immer dieselben Empfänger das Mailing aus der ersten Tranche. Es besteht keine Gefahr, dass ein Empfänger ein Mailing zweimal erhält.
Beachten Sie: Wenn Sie eine Aufteilung in Tranchen benötigen, die der OpenEMMin der Auswahlliste nicht anbietet, so können Sie über Zielgruppen selbst die Parameter für die Modulo-Funktion festlegen. Damit lassen sich alle mathematisch denkbaren Aufteilungen realisieren, für jede Tranche legen Sie am besten eine eigene Zielgruppe an. Mehr über dieses Thema lesen Sie in Kapitel List-Splits mit MOD.
4.4.5 Inhalte einfügen
Die Eingabe von Inhalt unterscheidet sich je nach der gewählten Methode für die Mailing-Erstellung. Daher finden Sie in diesem Kapitel zum einen die Beschreibung wie Sie Inhalte für ein Mailing erstellen, das auf dem E-Mail Creator basiert, und zum anderen wie Sie Inhalte für Mailings erfassen, die mit der Standard-Methode angelegt wurden.
Hinweis: Der E-Mail Creator ist nur in der kommerziellen Version verfügbar. Wenn Sie an diesem Feature interessiert sind, wenden Sie sich einfach an einen Kundenbetreuer.
Hinweis: Wenn Sie 30 Minuten lang nicht im OpenEMM ** arbeiten bzw. ihm innerhalb dieser Zeit nicht zeigen, dass Sie noch aktiv sind, etwa durch Speichervorgänge oder das neu Laden einer Seite, kommt es zu einem sogenannten Session-Timeout und Sie werden automatisch aus dem OpenEMM abgemeldet. Damit Sie in diesem Fall bereits getätigte Arbeitsschritte nicht vollständig verlieren, wird alle 10 Minuten ein AutoSave durchgeführt und Ihre Arbeitsvorgänge somit automatisch zwischengespeichert. Bei dem ersten Login nach Session-Timeout gelangen Sie zum zuletzt bearbeiteten Objekt und werden gefragt. ob die durch Sie gemachten aber noch nicht gespeicherten Änderungen angezeigt werden sollen. Diese Funktion gilt nur für Mailings, Schablonen, Inhaltsbausteine und Formulare.**
4.4.5.1 Inhalt mit Standardmethode erstellen
- Klicken Sie im Mailing am oberen Rand auf die Registerkarte Inhalt. Der Inhaltsbereich zeigt Ihnen die Bereiche Inhaltsbausteine, Inhaltseinstellungen und Vorschau. Die nachfolgende Tabelle listet die Bedeutung der verschiedenen Bereiche auf. Die Auswahlliste Inhalt aus Quelle importieren in den Inhaltseinstellungen dient dazu, vorgefertigte Texte einzulesen. Diese Inhalte müssen Sie zunächst bei Einstellungen unter Inhalt-Quellen definieren.
| Bereich | Angezeigter Inhalt |
|---|---|
| Inhaltsbausteine | Zeigt die Textbausteine, aus denen Ihr Newsletter besteht. Hier können Sie Ihre Inhalte hinterlegen. Standardmäßig zeigt der OpenEMM individuelle Textbausteine für die Text-, und HTML-Version der E-Mail an. Sie müssen nur den Textbaustein füllen, den Sie für das gewählte Format (Text, HTML) benötigen. |
| Zielgruppen verwalten | Sie können verschiedene Texte für einzelne Zielgruppen vorgeben. In der Auswahlliste Zielgruppen verwalten sehen Sie, für welche Zielgruppen bereits ein Textbaustein angelegt wurde. Um einen Textbaustein zu bearbeiten, wählen Sie die entsprechende Zielgruppe im Dropdown aus. Im Editor wird dann der zugehörige Textbaustein angezeigt. |
| Vorschau | Der OpenEMM zeigt Ihnen auf der rechten Bildschirmseite eine kleine Vorschau Ihres Mailing-Inhalts an. Das hilft Ihnen bei der Entscheidung, ob Sie weitere Änderungen am Inhalt vornehmen wollen. |
- Das große Eingabefeld unter Inhaltsbausteine dient zur Eingabe des Textes. Sie können den gewünschten Text für die Textversion direkt eintippen oder über die Zwischenablage von Windows, aus einem anderen Programm kopieren.Bitte beachten Sie: Verwenden Sie als externen Editor ein ASCII-fähiges Programm wie Notepad, nicht Word. Die meisten Textverarbeitungsprogramme (z. B. Word) verwenden eigene Formatierungen für spezielle Schriftzeichen wie z. B. Ligaturen oder Satzzeichen. Dann kann es bei der Darstellung der Texte im Newsletter zu Fehlern kommen. Diese vermeiden Sie, wenn Sie die Dateien mit der Endung .txt in einem ASCII-fähigen Editor (z. B. Notepad) erstellen.Wenn Sie einen Text aus einem Textverarbeitungsprogramm wie Microsoft Word oder OpenOffice.org direkt in den Inhaltsbereich Ihres Mailings kopieren, ersetzt der OpenEMM die unten stehenden Sonderzeichen automatisch durch textmailkonforme Zeichen. Damit stellt das Programm sicher, dass im Mailing keine unerwünschten Zeichen stehen und das Mailing fehlerfrei dargestellt wird. Wir empfehlen Ihnen allerdings trotz dieser Schutzfunktion, die Mailingtexte nicht aus Word und Konsorten zu kopieren, sondern aus einem reinen Textprogramm wie zum Beispiel dem Windows-Texteditor Notepad.
| – |
| © |
| ® |
| ™ |
| ` |
| ´ |
| „ |
| “ |
| € |
| ' |
| x |
| y |
- Dasselbe gilt auch für die HTML-Textbausteine, nur dass Sie HTML-Quellcode statt normalem Text kopieren. Mit den Reitern über dem Inhaltsfeld können Sie bequem zwischen HTML und dem WYSIWYG-Editor wechseln, um Ihre Eingaben zu kontrollieren.
Bitte beachten Sie: Wie Sie personalisierte Mails, beispielsweise mit dem Empfängernamen in der Begrüßungszeile, erzeugen, lesen Sie im Kapitel Individualisierte Mailings gestalten.
Tipp: Tipp: DerOpenEMM hilft Ihnen mit der integrierten Vorschaufunktion beim Erstellen Ihrer Mailings. Wenn Sie den Inhalt Ihres Mailings bearbeiten, erscheint parallel dazu eine Vorschau, die Ihnen den aktuellen Stand anzeigt und bei jedem Speichervorgang aktualisiert wird. Somit können Sie sich bei der Erstellung und Bearbeitung Zeit sparen. Unter Ansicht können Sie auswählen, ob in der Vorschau Bilder angezeigt werden, und einstellen, für welches Endgerät und Format diese erfolgen soll.
Tipp: Der WYSIWYG-Editor (what you see is what you get) bietet Ihnen neben der praktischen Vorschaufunktion die Möglichkeit, die Inhalte des Textfeldes bequem anzupassen. Dazu stehen Ihnen direkt über dem Textfeld zahlreiche Icon-Kommandos zur Verfügung, die sich hinsichtlich Präsentation und Funktion an Microsoft Word orientieren. Ihr Vorteil: Wenn Sie die Inhalte Ihres Mailings möglichst komfortabel und ohne HTML-Kommandos eingeben wollen, können Sie das per WYSIWYG-Editor schnell erledigen.
Im oberen rechten Bereich des WYSIWYG-Editors stehen Ihnen mit dem Bild-Editor und den AGNITAS-Tags noch zwei weitere mächtige Werkzeuge zur Verfügung.
Über die AGNITAS-Tags können Sie Mailings personalisieren und den Empfänger zum Beispiel direkt mit seinem Namen ansprechen oder die Betreffzeile entsprechend anpassen. Die AGNITAS-Tags bieten allerdings noch mehr Möglichkeiten. Im Kapitel AGNITAS-Tags einfügen erfahren Sie mehr. Anhang A: AGNITAS-Tags zeigt Ihnen eine Liste aller verfügbaren AGNITAS-Tags.
Mit dem HTML-Kommando lässt sich zwar jederzeit ein Bild in einen Textbaustein einfügen. Mit dem WYSIWYG-Editor funktioniert das allerdings deutlich bequemer und erspart Ihnen außerdem lästige Tipparbeit. Um ein Bild einzufügen, klicken Sie auf das Bild-Icon am oberen rechten Rand der HTML-Leiste.
Mit dem WYSIWYG-Editor fügen Sie mit wenigen Mausklicks ein Bild in einen Textbaustein ein. Wählen Sie zunächst das gewünschte Bild über die Schaltfläche Server durchsuchen aus. Dabei berücksichtigt der OpenEMM nur Bildmaterial, das bereits auf den Server hochgeladen wurde. Die angezeigten Bilder werden in die Kategorien Sonstige und Medienpool unterteilt. Bei Sonstigen Bildern handelt es sich um die Dateien, die Sie direkt im Bilder-Reiter Ihres Mailings hochladen. In dem Kapitel Bild-Komponente verwenden lesen Sie, wie Sie Bilder auf den AGNITAS-Server hochladen.
Haben Sie das gewünschte Bild ausgewählt, klicken Sie abschließend auf Insert, um das Bild dem Mailing-Textbaustein hinzuzufügen.
Der WYSIWYG-Editor ersetzt Sonderzeichen automatisch durch die passende HTML-Schreibweise. Geben Sie beispielsweise den Buchstaben ä ein, ersetzt der OpenEMM nach dem Speichern oder dem Umschalten in den Quelltext-Modus durch ä.
Bitte beachten Sie: Setzen Sie den WYSIWYG-Editor für Mailings ein, die Schablonen mit mehreren HTML-Bausteinen enthalten, fügt das Programm beim Speichern und beim Wechsel in den Quelltext-Modus dort nicht mehr die HTML-Struktur
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Die Auswahlliste Zielgruppe belassen Sie im Beispiel auf der Einstellung Alle Empfänger. Nachdem Sie einen passenden Inhalt für alle Empfänger angelegt haben, können Sie Inhalte für weitere Zielgruppen hinzufügen. Durch das Festsetzen einer Zielgruppe, können nur Empfänger dieser Zielgruppe die extra angelegten Inhalte sehen. Mithilfe des Plus-Icons können Sie weitere Zielgruppen-individuelle Inhalte anlegen und so zum Beispiel geschlechtsspezifisch differenzieren.Weitere Details zu Zielgruppen-individuellen Inhalten lesen Sie im Kapitel Dynamische Content-Generierung.
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Wenn Sie mit dem Text zufrieden sind, bestätigen Sie diesen mit der Schaltfläche Speichern.
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Unterhalb der Auswahlliste für Zielgruppen ist jetzt der neue Eintrag aufgeführt. Wechseln Sie auf der linken Seite Ihres Bildschirms in die Text-Version Ihres Mailings, können Sie auch für diese Version spezielle Inhalte für einzelne Zielgruppen anlegen. Stellen Sie bei der Vorschau rechts über den Button Ansicht Text ein, können Sie den neuen Textbaustein gleich begutachten.
Wenn Sie im Register Inhalt einen Text für die Textversion eines Mailings eingeben wollen, können Sie den Text einer bereits existierenden HTML-Version auf Knopfdruck übernehmen. Klicken Sie dazu unter Inhaltseinstellungen auf die Schaltfläche Text aus HTML erzeugen.
Bitte beachten Sie: Die Schaltfläche Text aus HTML Formatierung steht nur zur Verfügung, wenn die Standardbausteine Text oder HTML verwendet werden, da der OpenEMM sonst nicht exakt zuordnen kann, welchen HTML-Baustein es zu kopieren gilt. Das heißt der AGN-Tag im Rahmeninhalt muss der Form [agnDYN name="Text"/] entsprechen.
Die Auswahlliste Inhalt aus Quelle importieren steht nur in der kommerziellen Version zur Verfügung. Wenn Sie daran interessiert sind, Inhalte aus XML-Quellen zu importieren, kontaktieren Sie unsere Kundenberater.
Tipp: Falls Sie in einem Baustein mehrere Zielgruppen-individuelle Inhalte angelegt haben, können Sie die Priorität der Inhalte ganz einfach anpassen. Mit den Pfeilen, die sich links neben dem Editor vergrößern Icon eines jeweiligen Bausteines befinden, können Sie die Priorität, mit der dieser Inhalt ausgeliefert wird, erhöhen oder herabsetzen bzw. an den Anfang oder das Ende verschieben. Der OpenEMM arbeitet die Inhalte bei der Mailing-Generierung von oben nach unten ab. Wenn ein Empfänger in die Zielgruppen mehrerer Inhalte fällt, bekommt er den ersten Inhalt angezeigt, dessen Zielgruppenkriterien er erfüllt. Daher ist es wichtig, dass Sie die Zielgruppeninhalte sortieren, so dass der aus Ihrer Sicht wichtigste/passendste Inhalt ausgeliefert wird.
4.4.5.1.1 Schablone anzeigen bei Mailings mit Standard-Methode
Ein Mailing kann mit einer Schablone verknüpft sein. Um den Inhalt der Schablone anzuzeigen, müssen Sie nicht in die Rubrik Schablonen wechseln.
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Über Rahmeninhalt im Register Inhalt blenden Sie die Eingabefelder für Text- und HTML-Version der Schablone ein. Haben Sie das Mailing ohne Schablone angelegt, so ist im Eingabefeld der Textversion nur die Zeile [agnDYN name="Text-Version"/] eingetragen. Diese sorgt dafür, dass der Textbaustein Text-Version im Register Inhalt eingefügt wird. Bei der Schablone für die HTML-Version ist entsprechend die Zeile [agnDYN name="HTML-Version"/] vorhanden, die im Register Inhalt den Textbaustein HTML-Version einfügt und in den Sie den Quellcode Ihres Mailings hinterlegen können.
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Sie dürfen hier auch Änderungen vornehmen und so die Schablone anpassen. Anschließend müssen Sie nur daran denken, die neuen Daten mit der Schaltfläche Speichern an den OpenEMM zu übergeben.Beachten Sie: Änderungen, die Sie im Rahmeninhalt vornehmen, haben keinen Einfluss auf die Rubrik Schablonen. Dort finden Sie nur die Schablonen, die Sie explizit angelegt haben. Die Änderungen im Rahmeninhalt werden nur zusammen mit diesem Mailing gespeichert. Wenn Sie ein Mailing mit einer Schablone angelegt haben, so gelten die Änderungen nur für dieses Mailing, die Schablone bleibt unverändert.
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Wenn Ihr Mailing auf einer Schablone basiert und Änderungen, die an der Schablone vorgenommen werden, auf noch nicht versendete Mailings übertragen werden sollen, dann müssen Sie in der Schablone den Schieber bei der Option Mailing aktualisieren, wenn Schablone geändert wird aktivieren.
4.4.5.2 Individualisierte Mailings gestalten
Ein wesentlicher Aspekt für den Erfolg eines Mailings ist die direkte Ansprache der Empfänger. Jeder Empfänger sollte beispielsweise eine E-Mail erhalten, die ihn oder sie mit Namen begrüßt. Individualisierte Mailings können aber noch viel mehr Komfort anbieten, beispielsweise einen Link, mit dem der Empfänger seine Profildaten wie die E-Mail-Adresse selbst ändern kann. Auch die Betreffzeile können Sie auf diese Weise personalisieren.
Der Schlüssel dazu sind einige spezielle AGNITAS-Tags, die Sie einfach an der gewünschten Stelle einfügen. Beim Versand des Mailings ersetzt der OpenEMM die Tags durch die individuellen Werte für jeden Empfänger. Aus
erzeugt das System beispielsweise für den Empfänger Andreas Müller
Welche Anredearten Sie hierfür verwenden können und wie Sie eigene Anredearten hinzufügen, erfahren Sie in Kapitel Anredearten. Auch wenn Sie statt der Begrüßung mit Nachnamen lieber den Vornamen oder eine Kombination aus beiden verwenden möchten, finden Sie hier eine Anleitung.
4.4.5.2.1 AGNITAS-Tags einfügen
Ein AGNITAS-Tag können Sie an verschiedenen Stellen verwenden. Klassischerweise natürlich im Inhalt eines Mailings, sowohl in der Text- als auch der HTML-Variante. Dabei spielt es keine Rolle, über welche Methode das Mailing erstellt wurde. Ansonsten können Sie einige AGNITAS-Tags auch noch im Betreff und für den Absendernamen einsetzen.
Tippen Sie jetzt an der gewünschten Stelle das AGNITAS-Tag ein. Im Beispiel soll das Mailing eine personalisierte Begrüßungszeile erhalten. Dazu geben Sie an der entsprechende Stelle den Text [agnTITLE type=1/] ein. In den verschickten Mails steht dann zum Beispiel die Zeile Sehr geehrter Herr Müller. Weitere Details zu diesem und eine Übersicht über alle verfügbaren AGNITAS-Tags finden Sie im Anhang A: AGNITAS-Tags.Bitte beachten Sie: Die AGNITAS-Tags funktionieren dabei auch innerhalb von HTML-Tags, also innerhalb der spitzen Klammern < und >. Sie müssen lediglich darauf achten, dass Sie dadurch keinen ungültigen HTML-Code erzeugen. Weiterhin muss mit Ausnahme des AGNITAS-Tags agnDYN am Ende innerhalb der eckigen Klammer ein / stehen.
Sie können die AGNITAS-Tags, die an dieser Stelle Text einfügen, auch mit Style-Angaben oder über den WYSIWYG-Editor formatieren. Der eingesetzte Text wird die Formatierung das Tags übernehmen.
Tipp: Über den WYSIWYG-Editor können Sie die AGNITAS-Tags direkt über eine Auswahlliste in Ihr Mailing einfügen, indem Sie auf WYSIWYG-Editor oberhalb des Eingabefeldes klicken. Die Liste der AGNITAS-Tags steht Ihnen anschließend über das in der HTML-Befehlsleiste stehende AGNITAS-Icon zur Verfügung.
Positionieren Sie den Cursor an diejenige Textstelle, an der Sie ein AGNITAS-Tag einfügen wollen. Klicken Sie nun auf das AGNITAS-Symbol in der Befehlsleiste. Daraufhin erscheint ein Auswahlfenster und listet Ihnen im Drop-Down-Menü Tag alle verfügbaren AGNITAS-Tags auf. Die entsprechenden Tag-Parameter erscheinen ebenfalls im gleichen Fenster und variieren je nach Auswahl. So setzt zum Beispiel das AGNITAS-Tag [agnDATEDB_DE/] den Datumswert einer Datums-Profilspalte ein und verwendet die beiden Parameter column (Spaltenname) und format (Darstellungsformat). Eine ausführliche Liste aller AGNITAS-Tags mit Beschreibung finden Sie im Anhang A: AGNITAS-Tags.
Haben Sie Ihre Auswahl getroffen, fügt der OpenEMM das AGNITAS-Tag mitsamt Parametern an die Cursorposition im Textfeld ein. Dort können Sie das AGNITAS-Tag nun nach Belieben weiter bearbeiten.
4.4.5.2.2 Anredearten - individuelle Ansprache
Natürlich möchten Sie Ihre Kunden persönlich ansprechen und schon am Anfang Ihrer E-Mail mit der Anrede begrüßen. Diese Anrede gestalten Sie nach Ihren eigenen Vorstellungen – und natürlich auch nach den vorhandenen Kundendaten. Der OpenEMM bietet standardmäßig bereits zahlreiche Vorschläge für die individuelle Ansprache. Ob Sie Ihre Empfänger lieber formell mit "Sehr geehrter Herr Mustermann" oder informell mit "Hallo Max" ansprechen, ob Sie deutsche Grußformeln oder anderssprachige verwenden, ob die Anrede am Satzanfang oder innerhalb eines Textes stattfindet, ob eine Grußformel benötigt wird oder nur der volle Name eingefügt werden soll und wie der OpenEMM mit Empfängern ohne bekannte Anrede verfahren soll, können Sie beliebig steuern. Wenn die vorgegebenen Anredearten nicht ausreichen, können Sie auch jederzeit eigene Anredearten definieren. Wie Sie dazu vorgehen lesen Sie im Kapitel Anredearten.
4.4.5.3 Dynamische Content-Generierung
Wenn Sie Empfänger nach deren Eigenschaften oder Interessen ansprechen wollen und die verschiedenen Gruppen unter Ihren Abonnenten mit speziellen Inhalten versorgen wollen, bietet Ihnen der OpenEMM durch die flexiblen Textbausteine Mittel und Wege, um ebenso flexibel Angebote an Ihre Kunden zu versenden.
Als Beispiel dient ein Schuhhändler: Haben Sie beispielsweise Frauen mit Schuhgröße 38 oder Männer mit Schuhgröße 42 in der Datenbank erfasst, können Sie ihnen dynamisierte Mails zukommen lassen. Das bedeutet, dass Frauen mit Schuhgröße 38 einen anderen Newsletter als Männer mit Schuhgröße 42 bekommen – ohne dass Sie mehrere Mailings anlegen müssen.
In der Regel gibt es zahlreiche Informationen, die für alle Kunden gleichermaßen interessant sind; eine Meldung wie „Adidas bringt neue Schuhmarken heraus“ wäre eine für jeden Kunden verwendbare Information. Die Meldung „Adidas Frauenschuhe in Größe 38 wieder verfügbar“ ist jedoch einzig für weibliche Kunden mit der entsprechenden Schuhgröße interessant. Über den OpenEMM unterscheiden Sie zwischen allgemeinen und speziellen Informationen und ordnen diese den jeweiligen Kunden zu. Männer mit Schuhgröße 42 würden die Meldung dadurch nicht bekommen.
Ein solcher dynamisierter Newsletter ist im OpenEMM ausgesprochen einfach zu realisieren:
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Legen Sie die entsprechenden Zielgruppen an (siehe Kapitel Zielgruppen - dynamische Filter)
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Erzeugen Sie individuelle Text- bzw. Inhaltsbausteine für jede Zielgruppe
4.4.5.3.1 Dynamische Inhalte in Standard-Methode erstellen
Das folgende Beispiel beschreibt ein Mailing, das individuelle Mails an Männer und Frauen versendet. Um dieses Mailing einzurichten sind folgende Arbeitsschritte erforderlich.
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Legen Sie zwei Zielgruppen an, die Frauen beziehungsweise Männer selektieren.
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Wählen Sie das betroffene Mailing aus und wählen Sie anschließend das Register Inhalt.
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Öffnen Sie den Textbaustein, der mit einem Zielgruppen-spezifischen Inhalt versehen werden soll.Bitte beachten Sie: Für die Text- und die HTML-Version gibt es unterschiedliche Textbausteine. Wenn die dynamischen Inhalte in beiden Versionen angezeigt werden sollen, müssen Sie die Inhalte in beide Textbausteine einfügen.
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Wie Sie sehen, ist unterhalb des WYSIWYG-Editors eine Auswahlliste vorhanden, um eine Zielgruppe für den jeweiligen Inhalt zu selektieren.
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Passen Sie einen Eintrag für die weibliche Kundschaft an. Wählen Sie dann in der Auswahlliste Zielgruppe über dem Eingabefeld die Zielgruppe aus, die nur ihre weiblichen Empfänger umfasst.
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Um einen Textbaustein für Ihre männlichen Empfänger zu erstellen, stellen Sie in der Auswahlliste Ihre Zielgruppe für Männer ein. Im erscheinenden Eingabefeld unter HTML-Version tragen Sie die Mailing-Fassung für Männer ein.
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Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche Speichern.
Sie können diesen Vorgang beliebig oft wiederholen und dadurch auch mehr als zwei Textbausteine für verschiedene Zielgruppen definieren. Manchmal würde es etwa Sinn machen, auch für Empfänger ohne Geschlechtsangabe (Feld GENDER hat den Wert 2) einen Textbaustein anzulegen.
In der Übersicht über die verschiedenen Textbausteine werden die alternativen Textbausteine unter der Spalte Zielgruppe mit dem Namen der von Ihnen ausgewählten Zielgruppe angezeigt.
Bitte beachten Sie: Die Reihenfolge der Textbausteine spielt eine wichtige Rolle. Denn der OpenEMM überprüft die Zielgruppen vom Anfang der Liste an. Gehört ein Empfänger zur ersten Zielgruppe, so erhält er den zugeordneten Textbaustein und das System springt zum nächsten Empfänger. Wenn Sie nicht auf die Reihenfolge der Zielgruppen achten, kann es passieren, dass einzelne Empfänger nicht den gewünschten Inhalt erhalten. Allgemein formuliert: Die "kleinste" Zielgruppe gehört an den Anfang der Liste. HTML- und Text-Versionen behandelt das System dabei getrennt.
Am einfachsten lässt sich der Zusammenhang an Hand eines Beispiels verstehen. Nehmen Sie an, Sie wollen für Männer und Frauen individuelle E-Mails versenden. Außerdem sollen Geburtstagskinder eine besondere Botschaft erhalten. Wenn Sie die Zielgruppe Geburtstag an die Aufstellung aus obiger Abbildung einfach anhängen, wird nie jemand eine Geburtstagsversion erhalten. Warum? Als erstes prüft der OpenEMM, ob ein Empfänger zur Zielgruppe Männer gehört, dann folgt die Zielgruppe Frauen. Einer der beiden Zielgruppen gehört der Empfänger mit Sicherheit an, die Zielgruppe Geburtstag wird also nie geprüft.
4.4.5.3.2 Dynamische Inhalte in E-Mail Creator erstellen
Hinweis: Der E-Mail Creator ist Teil unserer kommerziellen EMM Version. Sollten Sie an der kostenpflichtigen Variante unserer Software interessiert sein, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenberater.
4.4.5.3.3 Verwendung von Mailing Inline Script Interpreter (MISI)
Es gibt im Inhalt Einsatzbereiche, in denen direkt im Mailing-Inhalt Befehle ausgeführt werden sollen, wie z.B. Wenn-Dann-Entscheidungen. Der Vorteil ist, dass dafür keine eigenen Bausteine mit eigens dafür erstellten Zielgruppen benötigt werden. Mit dem Mailing Inline Script Interpreter (MISI) können solche Bedingungen direkt im Inhalt geschrieben und ausgeführt werden. Die Umsetzung basiert dabei auf der LUA-Technologie und verwendet eine Syntax, die auch bei Velocity-Skripten zum Einsatz kommt.
Ein Beispiel-Code hierfür könnte so aussehen:
#if($gender == 0) Sehr geehrter Herr #else #if($gender == 1) Sehr geehrte Frau #else Hallo #end #end [agnDB column="firstname"/],
Das entscheidende Profilfeld wird mit $ eingeleitet und mit dem Feldnamen in der Datenbank referenziert. Die Bedingung für den Wert wird nach zwei Istgleich-Zeichen eingegeben. Bitte kontaktieren Sie unseren Support für eine umfassende Dokumentation.
4.4.5.3.4 Sortierung des Inhalts nach Interessenprofil
Es ist möglich, die Inhalte eines Newsletters nach dem individuellen Interessenprofil eines jeden Empfängers zu sortieren. Kennzeichnen Sie nun die Textbausteine im Mailing-Inhalt mit diesen Interessenfeldern. Im Newsletter werden die Textbausteine, die mit Interessenfeldern verknüpft sind, anhand des Interessenprofils des jeweiligen Empfängers sortiert. Dabei gilt, je höher der Wert des Profilfeldes desto höher ist das anzunehmende Interesse. Aus diesem Grund eignen sich nur Profilfelder mit dem Datentyp Numerisch zur Sortierung.
- Profilfelder als Interessenfelder markieren
Im Menüpunkt Empfänger finden Sie das Untermenü Profilfelder. Hier können Sie ein numerisches Profilfeld als Interessenfeld markieren. Aktivieren Sie hierzu bei einem neuen oder bestehenden Profilfeld den Schieber bei Wert definiert Grad des Interesses. Für jedes entsprechend markierte Profilfeld wird automatisch eine Interessengruppe INTERESSE1_FELDNAME angelegt.
- Textbausteine mit Interessenfeldern verbinden
Als nächstes gehen Sie zurück zu Ihrem Mailing-Inhalt und wählen einen Textbaustein. Verbinden Sie den Textbaustein mit der Interessengruppe, wie das Bild zeigt.
Wiederholen Sie diesen Vorgang bei Bedarf mit verschiedenen Textbausteinen und verschiedenen Interessenfeldern. Im Ergebnis erhält jeder Empfänger die Inhalte in der Reihenfolge, wie es dem individuellen Interesse entspricht.
Beispiel: Sie verbinden die Textbausteine „Tenniskurs“ und „Rügen-Rundreise“ mit den Interessenfeldern „Interesse Sport“ und „Interesse „Reisen“. So erhält jeder Empfänger entweder Ihr Angebot mit dem Tennis-Kurs oder der Rügen-Rundreise zuerst angezeigt, je nachdem ob er sich mehr für Sport oder Reisen interessiert.
Tipp: Die Interessenfelder sollten Sie automatisch wachsen lassen durch die Reaktionen (Klicks) der Empfänger. Näheres im Abschnitt über Closed-Loop-Marketing.
Hinweis: Für diese Funktion ist ein numerische Profilfeld notwendig.
4.4.5.4 Rückgängig-Funktion für Mailing-Inhalte
Damit die Inhalte Ihrer Mailings nicht aus Versehen überschrieben werden und damit verloren gehen, stellt der OpenEMM auf Wunsch die Vorgänger-Versionen Ihres Mailings wieder her. Mit der Rückgängig-Funktion lassen sich die letzten 10 gespeicherten Bearbeitungs-Schritte rückgängig machen.
Der OpenEMM legt jedes Mal eine Sicherheitskopie Ihres Mailings an, wenn Sie nach der Bearbeitung eines Textbausteins auf die Schaltfläche Speichern klicken. Sie können also bis zu 10 Mal den Inhalt Ihres Mailings ändern und mit der Rückgängig-Funktion trotzdem den Ursprungszustand wiederherstellen.
Die Rückgängig-Funktion ist aktiv, sobald Sie bei einem Mailing erstmals Inhalte erstellt und gespeichert haben, zum Beispiel Textbausteine, eine Überschrift, Link-URLs oder den Einleitungstext. Um eine Vorgängerversion Ihres Mailings zurückzuholen, klicken Sie in der blauen Leiste oben rechts auf das Dropdown Aktion mit den Auswahlmöglichkeiten Kopieren und Löschen. Sobald Inhalte zu einem Mailing vorliegen, erscheint die dritte Option Rückgängig. Jeder Klick darauf stellt den jeweils vorherigen Zustand des Mailings wieder her. Je nach Art des Mailings stehen Ihnen außerdem weitere Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung.
Nach einem Klick auf Rückgängig erscheint in einem neuen Fenster die unten stehende Sicherheitsabfrage. Bestätigen Sie diese mit Rückgängig, wenn Sie den letzten Bearbeitungsschritt zurücknehmen wollen.
Bitte beachten Sie: Die Rückgängig-Funktion
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kann maximal 10 Bearbeitungsschritte rückgängig machen.
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sichert bei Mailings und Templates nur die HTML-Struktur sowie die Textbausteine. Andere Inhalte wie zum Beispiel Datei-Anhänge oder Bilder werden nicht gesichert.
Sofern vorhanden, löscht der OpenEMM sämtliche Rückgängig-Schritte eines Mailings oder Templates, wenn es länger als 60 Tage nicht bearbeitet wird. Mit diesem Zeitlimit verhindert der OpenEMM lediglich, dass wertvoller Datenbankplatz unnötig belegt wird. Der aktuelle Inhalt des Mailings bleibt selbstverständlich unangetastet.
4.4.6 Bilder verwenden
Kaum eine HTML-E-Mail kommt ohne Bilder aus. Da es beim Verwenden von Bildern darauf ankommt für welche Erstellungsmethode Sie sich beim Mailing entschieden haben, behandeln die folgenden Kapitel zum einen die Verwendung mit der Standard-Methode zum anderen die Verwendung mit dem E-Mail Creator. Typischerweise liegt das Bild auf Ihrem Server, hat also eine Adresse wie https://www.agnitas.de/uploads/pics/EMMLogo.gif. Über das Register Bilder überprüfen Sie, ob Sie die URL korrekt angegeben haben.
Tipp: Im Medienpool können Sie die URL eines Bildes direkt in Ihre Zwischenablage kopieren, um Tippfehler zu vermeiden.
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Klicken Sie im Bereich Mailings das gesuchte Mailing an. Anschließend öffnen Sie das Register Bilder.
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Das Register zeigt eine Liste aller Bilder, die Sie in diesem Mailing über das
-Tag eingebunden haben. Links sehen Sie eine Vorschau der Bilder, daneben weitere Informationen zu Dateiname, Beschreibung, Link, Upload-Zeitpunkt, Typ, Abmessung, Größe sowie Dateiformat. Durch einen Klick auf die entsprechende Zeile können Sie das Bild in voller Größe betrachten.
Achtung: Die Schreibweise des Dateinamens der Bilddatei ist die Quelle vieler Fehler. Er sollte nur Buchstaben und Ziffern enthalten, verzichten Sie auf Sonderzeichen wie Umlaute etc. Bedenken Sie auch, dass auf Web-Servern Groß- und Kleinschreibung eine Rolle spielen: bild.gif und Bild.gif sind für einen Web-Server zwei verschiedene Dateien. Wenn das Bild trotzdem im OpenEMM nicht angezeigt wird, könnte es ein Problem mit dem Bildformat geben. Der OpenEMM kann GIF-, JPG- und PNG-Bilder anzeigen.
Statt eine Grafikdatei auf Ihrem Web-Server zu speichern, können Sie das Bild auch auf den Mailserver übertragen.
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Dazu ziehen Sie Ihr gewünschtes Bild ganz einfach per Drag & Drop in den markierten Bereich. Stattdessen können Sie auch durch Klicken auf Dateien auswählen Ihr gewünschtes Bild hinzufügen.
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Beschreibung: In diesem Feld können Sie Ihrem Bild Schlagworte verpassen. Auf diese Weise lassen sich Bilder sortieren und schneller wiederfinden, es ist jedoch nicht mit dem Alternativ-Text zu verwechseln.
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Linkziel des Bildes: Nachdem Sie Ihr Bild mit der Bild-Upload Funktion hinzugefügt haben, kann ein Link hinterlegt werden. Zu jeder Bild-Komponente kann gleich beim Upload der entsprechende Link hinterlegt werden, der später beim Klick aufgerufen werden soll.
Beachten Sie: Nachträglich können Sie dem Bild keinen Link mehr zuordnen. Hier müssen Sie direkt im Quellcode das Bild mit einem Link versehen.
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Mit der Schaltfläche Datei hochladen übertragen Sie die Datei in den OpenEMM. Es wird jetzt in Tabelle unterhalb des Upload-Bereichs angezeigt.
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Jetzt zeigt das System die zusätzliche Bild-Komponente in der Übersicht an. Mit dem Löschen Symbol entfernen Sie die Bild-Komponente wieder. Mit dem AGNITAS-Tag [agnIMAGE name="bild.gif"/] binden Sie das Bild in ein Mailing ein. Dabei müssen Sie den genauen Dateinamen aus der Übersicht der Bild-Komponenten übernehmen.
Wenn Ihr Mailing viele Bilder beinhaltet, müssen Sie diese nicht einzeln hochladen, denn der OpenEMM unterstützt den Upload von mehreren Bildern gleichzeitig. Packen Sie die gewünschten Bilder dazu in ein ZIP-Archiv. Über Durchsuchen wählen Sie anschließend die entsprechende ZIP-Datei aus.
Zusätzlich können Sie für jedes Bild eine Version für mobile Geräte definieren. Der OpenEMM erkennt automatisch, ob der Empfänger das Mailing mit einem mobilen Endgerät öffnet. Er ersetzt das Basis-Bild und liefert in diesem Fall das passende, für diese Geräte optimierte Bild aus.
Um eine ein Fallback-Bild für mobile Endgeräte zu Ihrem Mailing hinzuzufügen, müssen Sie zunächst wie oben beschrieben die herkömmliche Bildkomponente hochladen. Dabei legen Sie die mobile Komponente über das Feld Basis-Bild (falls mobile) fest, indem Sie dort den entsprechenden Dateinamen der Basiskomponente auswählen.
Mit einem Klick auf die Bild-Zeile können Sie die hochgeladenen Dateien bearbeiten oder über die Symbole in der rechten Spalte löschen (
) oder auf Ihrer Festplatte speichern (
).
Sämtliche, in einem Mailing verwendeten Bilder, können Sie jederzeit gesammelt vom OpenEMM-Server herunterladen. Dazu klicken Sie beim entsprechenden Mailing im Register Bilder auf die Checkbox im Tabellenkopf und dann auf das Download-Icon. Der OpenEMM fasst daraufhin alle dem Mailing zugewiesenen Bilder in einem ZIP-Archiv zusammen, das Sie wahlweise in einem lokalen Verzeichnis speichern oder mit einem Programm Ihrer Wahl öffnen können, zum Beispiel dem Windows-Explorer oder einer Pack-Software.
4.4.7 Datei-Anhänge versenden
Die optionale Funktion für Datei-Anhänge (Attachments) erweitert den Spielraum des OpenEMM für Marketing-Aktionen erheblich. Zusätzlich zum reinen Newsletter-Text haben Sie damit die Möglichkeit, den Empfängern weitere Informationen zukommen zu lassen. Beispielsweise können Sie Geschenkgutscheine oder eine Preisliste per Mail-Anhang versenden.
Zusätzlich bietet dieses effektive Feature eine Zielgruppenfunktion: Sie können die Mail-Anhänge variieren und bestimmten Empfängergruppen verschiedene Mail-Anhänge in beliebiger Zahl zusenden. Sie können sogar für jeden Empfänger einen personalisierten Namen für den Dateianhang erzeugen.
Bitte beachten Sie: Die Funktion personalisierte PDFs zu erzeugen ist nicht in der Grundausstattung des OpenEMM enthalten, jedoch können Sie sie hinzubestellen. Zusatzpakete können nur in der kommerziellen Version des EMM erstanden werden. Sollten Sie daran interessiert sein, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenbetreuer.
Einen normalen Datei-Anhang fügen Sie folgendermaßen hinzu:
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Um einen Anhang Ihrem Mailing hinzuzufügen, müssen Sie zunächst das entsprechende Mailing auswählen.
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Im Eingabedialog im Reiter Anhänge geben Sie bei Neuer Datei-Anhang Dateiname und Pfad des gewünschten Dateianhangs ein. Wählen Sie die für den Versand vorgesehene Datei aus und klicken Sie auf Öffnen. Der Browser fügt den ausgewählten Dateipfad in das Eingabefeld ein.
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Mit der Aktivierung des Schiebers Hochgeladenes PDF benutzen können Sie ein zuvor hochgeladenes PDF Dokument als Anhang auswählen. Hinweis: Die Funktion steht nicht für den OpenEMM zur Verfügung.
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Mit dem Eingabefeld Name des Datei-Anhangs definieren Sie den gewünschten Dateinamen für den Anhang.
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Anschließend legen Sie den Datei-Anhang-Typ fest. Dieses Auswahlmenü wird Ihnen nur angeboten, wenn Sie die Berechtigung für personalisierte Anhänge haben. Ein Normaler Datei-Anhang erreicht alle Empfänger mit einem einheitlichen Dateinamen. Ein Personalisierter Datei-Anhang dagegen sieht für jeden Empfänger anders aus. Hinweis: Diese Funktion steht im OpenEMM nicht zur Verfügung.
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Die Auswahlliste Zielgruppe legt fest, welche Empfänger den Anhang erhalten. Da Sie beliebig viele Anhänge zu einem Mailing definieren dürfen, können Sie leicht für verschiedene Zielgruppen unterschiedliche Anhänge festlegen.
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Mit einem Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen nehmen Sie die gewählte Datei als Anhang in das Mailing auf. Der OpenEMM zeigt jetzt unter dem Eingabedialog eine Liste mit bereits definierten Datei-Anhängen an.
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In der Liste der Anhänge haben Sie die Option, die Zielgruppe zu ändern. Bei mehreren Anhängen erleichtert das die Aufgabe, nachträglich eine andere Zuordnung als beim Hinzufügen zu wählen. Im Beispiel belassen Sie den Originalwert. Sie müssen nur daran denken, solche Änderungen mit der Schaltfläche Speichern an das System zu übergeben.
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Außerdem sind einige interessante Details aufgeführt. Es wird zwischen der Original-Größe und der Größe im E-Mail unterschieden. Hintergrund: Der Anhang wird durch die Software automatisch in ein versandfähiges Format umgewandelt (ASCII-Format), das 30 bis 40 Prozent größer als das Ausgangsformat ist. Hinter MIME-Typ (Multipurpose Internet Mail Extensions) erhalten Sie außerdem einen Hinweis auf die Beschaffenheit des Anhangs: Versenden Sie beispielsweise eine Textdatei als Anhang, so wird text/plain angezeigt. Im Beispiel handelt es sich um eine PDF-Datei, also application/pdf. Sollten HTML-Elemente dabei sein, werden auch diese hier aufgeführt.
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Wenn alle Daten zu Ihrer Zufriedenheit eingegeben sind, übergeben Sie mit einem Klick auf die Schaltfläche Speichern Ihre Eingaben an das System. Falls Sie den Anhang aus dem Mailing wieder entfernen möchten, benutzen Sie die Schaltfläche Löschen.
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Um weitere Datei-Anhänge zu definieren, benutzen Sie erneut den Eingabedialog im oberen Bereich und die Schaltfläche Hinzufügen.
Bitte beachten Sie: Bei Mail-Anhängen müssen Sie sorgfältig auf die Größe achten, um der Internet-Bandbreite auf Empfängerseite gerecht zu werden. Da je nach Zielgruppe ein Großteil der E-Mails über mobile Endgeräte abgerufen wird und der Adressat nicht immer über ein WLAN die Daten empfängt, sollte unbedingt darauf Rücksicht genommen werden. Es ist nicht im Sinne des Empfängers, wenn Sie ihm eine große Datei zusenden, die lange Ladezeiten erfordert. Für erfolgreiche Mailing-Kampagnen sollten sich die Größen Ihrer mitgesandten Dateien unter 100 Kb bis 300 Kb bewegen.
Hinweis: Der OpenEMM unterstützt auch das versenden von .vcf-Dateien.
4.4.8 Messbare Links verwenden
Für die Auswertung eines Mailings lassen sich im Inhalt messbare Links integrieren. Klickt ein Empfänger des Mailings den Link an, ruft er damit eine URL auf, die auf den AGNITAS-Server verweist. Der Server registriert den Mausklick und ordnet ihn dem speziellen Empfänger zu. Das funktioniert sowohl bei der Text-Version als auch bei der HTML-Version. Allerdings ist die Schreibweise für Text-Mails anders als für HTML-Mails. Das Beispiel enthält bereits einen entsprechenden Link. Entsprechend gelten hier die Aussagen zur Text-Version wie in Kapitel Einen Link in der Text-Version erstellen.
Ein messbarer Link stellt fest, ob ein bestimmter Empfänger eines Mailings diesen Link angeklickt hat. So stellen Sie leicht fest, ob besonderes Interesse an einem bestimmten Thema besteht. Wie Sie die Ergebnisse auswerten, lesen Sie in Kapitel Statistik - Überblick gewinnen.
Bitte beachten Sie: Links auf Formulare sind immer messbar.
4.4.8.1 Messbare und nicht messbare Links
Im OpenEMM dürfen Sie vor dem Versand festlegen, welche Links Sie messen (also in rdir-Links umwandeln) möchten und welche nicht. Für den Link im Beispiel schalten Sie die Messfunktion ab.
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Dazu klicken Sie auf das Register Links. Es erscheint eine Übersicht aller Links, die in den Textbausteinen vorhanden sind.
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Um einen bestimmten Link zu bearbeiten, klicken Sie auf den entsprechenden Eintrag.
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Der Eingabedialog für messbare Links zeigt ganz oben den ausgewählten Link an. Darunter finden Sie ein Eingabefeld für eine Beschreibung. Geben Sie hier einen knappen Text ein, der die Bedeutung des Links kurz beschreibt. Dieser Text bleibt für die Empfänger der E-Mail unsichtbar. Bei der statistischen Auswertung der Klicks zeigt der OpenEMM die Beschreibung aber an. Das erleichtert die Auswertung bei langen URLs erheblich. Wenn für einen Link keine Beschreibung angegeben wurde, wird zum besseren Überblick der im HTML-Inhalt angegebene Titel des Links (falls vorhanden) in der Übersicht unter Beschreibung angezeigt.
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Die Auswahlliste Link-Tracking legt fest, in welchem Mail-Format der Link in einen messbaren rdir-Link umgewandelt wird.Bitte beachten Sie: Durch die Einstellung nur HTML-Version ist der Link in der Textversion nicht mehr messbar und damit wertlos. Sie sollten diese Option also nur verwenden, wenn ein bestimmter Link unbedingt im Klartext erscheinen soll, etwa die allgemeine Firmenadresse (www.firma.de).Sollten Sie nicht messbar ausgewählt haben, ist es aus technischen Gründen nicht möglich dem Link eine Aktion zuzuweisen, daher wird diese Auswahl deaktiviert.
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Mit der Auswahlliste Aktion können Sie Ihrem Link einen Trigger zuweisen, der ausgeführt werden soll, wenn jemand Ihren Link klickt. Hinweis: Hierfür muss beim ausgewählten Trigger die Verwendung für Links möglich sein.
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Retargeting: Das Premium-Feature Retargeting ermöglicht es, für die messbaren Links einen Cookie zu setzen. Das macht es möglich, bestimmte Verhaltensweisen wie Verweildauer und Abrufe im Bereich Statistik aufzuschlüsseln. Dies ist die Basis für die Bildung von Kennziffern wie CPO, Deckungsbeitrag oder Return on Investment im Zusammenhang mit der jeweiligen Mailkampagne.Sollten Sie an der Freischaltung des Features Shop-Messung interessiert sein, so wenden Sie sich bitte an Ihren Key Account Manager, der Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot für die Nutzung dieses Premium-Features unterbreiten wird.Wünschen Sie diese Option nicht zu nutzen, wählen Sie die Option ohne.
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Statische Links können Hashtags, also variable Werte enthalten. Allerdings werden die Werte für die Hashtags zum Versandzeitpunkt eingefroren und sind somit nicht mehr variabel.
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Als Administrativer Link werden Links gekennzeichnet, die nicht mit dem Inhalt des Mailings in Verbindung stehen, wie z.B. Abmeldung oder die Fullview. Mehr über administrative Links finden Sie im Kapitel Messbare Links für Mailing-Statistik vorbereiten.
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Über den Bereich Link-Erweiterungen können Sie einer im Mailing enthaltenen URL zusätzliche Parameter übergeben. Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn Sie ein Web- oder Shoptracking durchführen und die Links nicht jedes Mal manuell abgleichen wollen. Dazu tragen Sie die gewünschten Erweiterungen mit Name und Wert ein. Einen neuen Listeneintrag fügen Sie hinzu, indem Sie auf das blaue Plus klicken. Soll einer der Parameter gelöscht werden, entfernen Sie die entsprechende Zeile durch einen Klick auf das Papierkorbsymbol. Ihre Änderungen übernehmen Sie mit einem Klick auf Speichern.
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Abschließend übergeben Sie die geänderte Link-Einstellung mit der Schaltfläche Speichern an das System. Jetzt erhalten die Empfänger des Mailings einen aussagekräftigen Link.
Wichtiger Hinweis: Wenn Sie für Ihren Mandanten generell auf personenbezogenes Tracking verzichten, stehen Ihnen einige Kennzahlen in der Zusammenfassung nicht zur Verfügung. Davon betroffen sind Öffner (gemessen), Öffner (unsichtbar), Öffner (gesamt), Klicker sowie die Auswertung der Öffner und Klicker nach Endgerätetyp. Diese Kennzahlen stehen unmittelbar in Verbindung mit einem Empfängerprofil und können somit nicht ermittelt werden. Alle Reaktionen (Öffnungen und Klicks) werden nur noch anonym erfasst, das heißt, es ist unklar, von wie vielen Personen die Reaktionen kamen. Somit lässt sich auch für anonyme Öffnungen keine Hochrechnung der unsichtbaren Öffner anstellen.
Hier steht Ihnen noch eine interessante Option zur Verfügung: Einen Link können Sie auch nach dem Versand ändern und das Umleitungsziel des Links so jederzeit anpassen. Der OpenEMM erlaubt das allerdings nur, wenn es sich bei dem zugehörigen Mailing um ein normales Mailing handelt, es schon versendet wurde oder terminiert ist. Die aktualisierte Webadresse zeigt der OpenEMM im Register Links mit einem Warnsignal an. Die vorherige Version wird in der Detailansicht mit dem Zusatz ursprüngliche URL markiert.
Bitte beachten Sie: Die nachträgliche Änderung von Links ist ein Feature, das freigeschaltet werden muss. Bei Interesse wenden Sie sich an den AGNITAS-Support.
Einstellungen an den Links lassen sich auch direkt im Register Links tätigen. Dort können Sie die Einstellungen entweder für alle messbaren Links im Mailing ändern (Abschnitt Einstellungen, siehe unten) oder nur für bestimmte Links (über das Kicken der Checkbox einzelner Links). Nutzen Sie letztere Option, können Sie die Parameter Beschreibung, Link Tracking, Standard-Trigger, Retargeting und Statischer Link anpassen. Außerdem können Sie spezielle Erweiterungen für ausgewählte Links festlegen. Mit einem Klick auf den Speichern-Button am rechten, oberen Ende der Seite bestätigen Sie Ihre Einstellungen.
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Linkerweiterung hinzufügen: Diese Option ermöglicht es Erweiterungen zu definieren, die für alle bereits existierenden Links gelten.
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Link an jeder Position einzeln messen: Wenn Sie den Slider aktivieren, werden Links, die mehrmals im Mailing vorkommen (z.B. als Text und Bild) an jeder Stelle separat gemessen und können im Register Links auch separat konfiguriert werden. Im Zusammenspiel mit der Heatmap (Kapitel Heatmap) ist diese Funktion besonders praktisch, weil Sie damit genau sehen können, an welcher Stelle des Mailings die Empfänger auf den Link geklickt haben.
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Standard-Trigger bei Öffnung: Mit dieser Option können Sie einen Trigger festlegen, der bei der Öffnung des Mailings ausgeführt werden soll.
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Standard-Trigger bei Klick: Mit dieser Option legen Sie fest, ob der OpenEMM für jeden Link-Klick Ihres Mailing eine oder mehrere standardisierte Trigger ausführen soll. Damit lässt sich beispielsweise das Empfängerprofil so modifizieren, dass Sie sofort ablesen können, wer auf die in einem Mailing enthaltenen Links geklickt hat. Bitte beachten Sie, dass die Parameter des Standard-Triggers nur mit messbaren Links funktionieren.
Hinweis: Mit dem OpenEMM ermöglicht Ihnen die AGNITAS AG eine maßgeschneiderte Lösung für fast alle Anliegen. So können Sie beispielsweise die Mailing-ID in jedem Mailing an jeden Link automatisiert anfügen lassen. Dies geht jedoch nur über das Backend. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenbetreuer oder den AGNITAS-Support.
Bitte beachten Sie: Nachdem Sie die separate Linkmessung aktiviert haben, wird der Button ausgegraut damit Sie sehen können, dass die Messung bereits aktiv ist. Der Button wird erst wieder klickbar, wenn neue Links im Mailing hinzugefügt wurden.
4.4.8.2 Einen Link in der HTML-Version erstellen
Einen messbaren Link fügen Sie direkt in den HTML-Code Ihres Mailings an beliebiger Stelle ein. Dazu rufen Sie für ein Mailing das Register Inhalt auf. Fügen Sie in den HTML-Quellcode der E-Mail an der gewünschten Stelle das folgende Tag ein und beachten Sie bitte die Kleinschreibung des HTML-Tags:
Im Beispiel sähe das so aus:
Sie freuen sich schon darauf, endlich Ihre Winterstiefel im Schrank verschwinden zu lassen? Wir haben Ihre neuen Sandalen für den warmen Frühling. Top-aktuelle Modelle für Schuhgrößen von 35 bis 45 finden Sie in unserem Online-Shop. Werfen Sie unter
<a href=“https://www.schuhshop.org/sandalen">Fruehlingsangebote</a>
einen Blick auf die Mode der Saison.
Herzlichst, Ihr SchuhShop
Hinweis: Natürlich können Sie auch mit dem WYSIWYG-Editor einen beliebigen Text markieren und dort über das Icon (Ketten-Symbol) eine Verlinkung hinterlegen. Im Hintergrund wird dasselbe Tag gesetzt wie vorher beschrieben. Ein so geschriebener HTML-Tag ermöglicht Ihnen nachzuvollziehen, ob der Empfänger an Sandalen interessiert ist.
Technisch passiert folgendes: Beim Mail-Versand ersetzt der OpenEMM den von Ihnen integrierten Link durch einen Verweis auf einen Redirect-Server von AGNITAS. Dieser Link sieht im E-Mail-Programm wie ein normaler Link aus, also blau und unterstrichen. Im Mail-Quelltext finden Sie einen Eintrag folgender Art:
Der kryptische hintere Teil des Links, ist eine eindeutige ID, jeder Empfänger hat also seine eigene ID. Ein Mausklick auf den Link führt zum Redirect-Server der AGNITAS AG. Dieser Server kennt die originale Adresse, die zur verschlüsselt codierten ID gehört, und leitet den Browser des Empfängers zu dieser Adresse weiter, also https://www.schuhshop.org/sandalen. Natürlich wird die Weiterleitung vom OpenEMM registriert.
Achtung: Wenn Sie einen Link so in den HTML-Code einbinden, dass dieser in Klarschrift angezeigt wird - z.B. ein durch Link-Shortener verkürzter Link, aber im Hintergrund ein Redirect-Link daraus wird, dann wird das von einigen Spam-Filtern als verdächtig eingestuft und blockiert.
4.4.8.3 Einen Link in der Text-Version erstellen
Für die Text-Version sind natürlich keine HTML-Tags erlaubt. Fügen Sie den Link ohne zusätzliche Codierung ein, wie es im Beispiel bereits zu sehen ist.
Auch in der Text-Version wandelt der OpenEMM den Link so um, dass er auf den Redirect-Server von AGNITAS verweist. Im Text-Mail, das beim Kunden ankommt, ist dann ebenfalls ein messbarer Link zu sehen, nur ist er für den Abonnenten folgendermaßen sichtbar:
Es hängt übrigens ganz vom jeweiligen E-Mail-Programm ab, ob der Link tatsächlich anklickbar ist oder einfach nur als normaler Text erscheint. Manche E-Mail-Programme suchen im Mail-Text nach https:// und formatieren die nachfolgende Adresse als Link. Passiert das nicht, muss der Empfänger den Linktext kopieren und von Hand in die Adresszeile des Browsers einfügen.
Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, in den Text-Mails auf die Messung zu verzichten, damit die Links in der Text-Version nicht als rdir-Links erscheinen. Wie Sie diese Einstellung treffen, beschreibt das folgende Unterkapitel.
4.4.8.4 AGNITAS-Tags in messbare Links einbauen
Einen messbaren Link können sie zusätzlich mit AGNITAS-Tags erweitern und ihn damit personalisieren. In Frage kommen dafür alle Profilfeld-Inhalte, mit dem agnDB-Tag eingesetzt werden, sowie die im Kapitel Hashtags: Individualisierung in messbaren Links beschriebenen Tags. Für eine URL-konforme Darstellung der Parameter sorgt der OpenEMM dabei automatisch.
Im Gegensatz zum Inhalt, wo Sie AGNITAS-Tags an beliebiger Stelle einbauen können, gibt es bei messbaren Links jedoch einige Unterschiede, die sich vorrangig um die Schreibweise drehen: Zum einen weicht die Bezeichnung der AGNITAS-Tags vom gewohnten Schema mit dem vorangestellten "agn" ab. Zum anderen stehen die AGNITAS-Tags bei messbaren Links nicht in eckigen Klammern, sondern beginnen und enden jeweils mit dem Kommando ##.
Folgendes Beispiel soll das verdeutlichen:
Der AGNITAS-Tag agnDATE sieht in einem Text- oder HTML-Baustein eines Mailings so aus:
An einen messbaren Link wird der AGNITAS-Tag agnDATE in dieser Schreibweise angehängt:
Abgesehen von der unterschiedlichen Schreibweise ist die Funktionalität der AGNITAS-Tags sowohl bei messbaren Links als auch im Inhalt gleich. So können Sie beispielsweise für den AGNITAS-Tag agnDATE auch das voreingestellte Format über den type-Parameter und sprachspezifische Darstellungen wie den Monatsnamen über den language-Parameter festlegen.
Die AGNITAS-Tags können Sie überall in einem messbaren Link verwenden, müssen dabei aber ein bestimmtes Format einhalten, das sich in folgenden Punkten vom Format der AGNITAS-Tags für HTML- oder Textbausteine unterscheidet:
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Zwischen dem AGNITAS-Tag und den Parametern muss ein Doppelpunkt stehen.
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Aus den Anführungszeichen werden Hochkommas.
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Einzelne Parameter werden durch Kommas getrennt.
Zwei Beispiele sollen die Schreibweise veranschaulichen:
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https://www.agnitas.de/##DATE:type='2',language='de'## wird zuhttps://www.agnitas.de/Mittwoch%2C+8.+Juni+2019.
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https://agnitas.de/##ALTER:column='BIRTHDAY'##Jahre.htmlwird zuhttps://www.agnitas.de/23Jahre.html
Alle Details zu den beiden AGNITAS-Tags agnDATE und agnALTER finden Sie im Anhang A: AGNITAS-Tags.
Bitte beachten Sie: Links, die AGNITAS-Tags enthalten, müssen als messbar gekennzeichnet sein. Profilfeldinhalte in #-Tags können durch den Zusatz ##MD5:
4.4.8.5 Links bearbeiten
Wenn Sie den Reiter Links eines ausgewählten Mailings öffnen, sehen Sie als erstes eine Übersicht aller verwendeter Links, die Sie in dem Inhalt Ihres Mailings verwendet haben. Sie können in diesem Bereich zwar keine neuen Links einfügen, dafür haben Sie aber die Möglichkeit, bestehende Links zu bearbeiten und Einstellungen bezüglich der Linkverfolgung vorzunehmen. Der OpenEMM zeigt Ihnen zwei Bereiche zur Bearbeitung der Links an. Der linke Bereich Übersicht zeigt Ihnen alle bereits benutzten Links, die Sie individuell bearbeiten können. Auf der rechten Seite unter Einstellungen können Sie zusätzliche Details für alle Links festlegen. Im Tabellenkopf haben Sie mit Gelöschte Links anzeigen die Möglichkeit einzustellen, ob nach dem ersten Testversand gelöschte Links weiterhin in der OpenEMM-Statistik angezeigt werden sollen.
In der Spalte URL finden Sie eine detaillierte Übersicht aller verwendeten Links. Sobald Sie auf einen Link klicken, öffnet sich ein neues Fenster, das Ihnen die einzelnen Einstellungen des Links nochmals anzeigt. Bis auf die Link-Erweiterung und die Markierung als statischer Link, können Sie Änderungen aber auch direkt in der Tabellen-Übersicht vornehmen. Für diese beiden Einstellungen müssen Sie auf den entsprechenden Link klicken.
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Die Spalte URL zeigt Ihnen den im Inhalt gefundenen Link. Wenn Sie auf folgendes Icon klicken
, gelangen Sie direkt zur entsprechenden Website. -
In der Spalte Beschreibung können Sie eine kurze Textbeschreibung Ihres Links angeben. Der Empfänger des Mailings kann diese Beschreibung nicht sehen. In der Statistikauswertung zeigt der OpenEMM die Beschreibung allerdings an. Dies erleichtert die Auswertung, wenn Ihre Links sehr lang sind oder sich nur geringfügig unterscheiden, erheblich. Wenn für einen Link keine Beschreibung angegeben wurde, wird zum besseren Überblick der im HTML-Inhalt angegebene Titel des Links (falls vorhanden) in der Übersicht unter Beschreibung angezeigt.
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Die Auswahlliste Link-Tracking legt fest, in welchem Mail-Format der Link in einen messbaren Redirect-Link umgewandelt wird. Wenn Sie möchten, dass Ihr Link Nicht messbar ist, wählen Sie die entsprechende Einstellung im Dropdown-Menü aus. Durch die Einstellung nur Text-Version wird Ihr Link für die HTML-Version nicht messbar. Umgekehrt gilt, wenn Sie die Einstellung nur HTML-Version auswählen, ist die Text-Version nicht messbar. Wenn Ihr Link unabhängig der Version messbar sein soll, dann wählen Sie die vierte Einstellung Text- und HTML-Version. Bitte beachten Sie: Die Einstellung nur HTML-Version bedeutet, dass der Link für die Text-Version nicht länger messbar ist und Klicks auf den Link in der Statistik nicht aufgeführt werden können.. Diese Option sollte deshalb nur ausgewählt werden, wenn ein Link innerhalb eines Mailings erscheinen muss, wie beispielsweise die Firmenadresse (https://www.mycompany.de)). Wenn Sie Nicht messbar ausgewählt haben, ist es aus technischen Gründen nicht möglich eine Aktion mit dem Link zu verknüpfen.
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Über die Auswahlliste Aktion können Sie sich eine beliebige Aktion zuweisen, die Sie zuvor im Bereich Trigger-Verwaltung angelegt haben. Genauere Informationen finden Sie im Kapitel Trigger-Verwaltung (Aktionen). Das Kapitel Summenfunktion für messbare Links gibt Ihnen ausführliche Informationen darüber, wie Sie durch das Zuweisen einer Aktion alle Links gleichzeitig als messbar definieren können.
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Die Spalte Retargeting ermöglicht es, messbare Links für die Nachverfolgung (= Behavior Tracking) außerhalb der E-Mail zu markieren - also das, was auf Ihrer Website passiert. Für das Retargeting stehen die Optionen ohne oder Cookie setzen zur Verfügung. Bei der Erfassung mit Cookie gilt die im Cookie definierte Gültigkeitsdauer. Das heißt, Sie können auch das Verhalten von Empfängern erfassen, die Tage zuvor über ein Mailing Ihre Website aufgerufen haben und jetzt wiederkommen. Rechtlich handelt es sich um ein First-Party-Cookie. Bitte beachten Sie: Das Behavior Tracking ist nur in der kommerziellen Variante des E-Marketing Manager verfügbar.
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Die Abkürzung Administrativ steht für Administrative Links. Als Administrative Links werden Links gekennzeichnet, die nicht mit dem Inhalt des Mailings in Verbindung stehen, wie z.B. Abmeldung oder Fullview. Wenn Sie durch Aktivieren der Checkbox Ihren Link als Administrativen Link markieren, beeinflussen Sie damit die Sortierung der Klickstatistik je Link. Auf diese Weise können Sie die Detailauswertung der Klicks übersichtlicher gestalten und klar differenzieren zwischen Performance-orientierten Klicks und administrativen Absichten Ihrer Empfänger. Die produktiven Links werden in der Statistik oben angezeigt, während die administrativen Links unten zu sehen sind. Mehr über Administrative Links finden Sie im Kapitel Messbare Links für Mailing-Statistik vorbereiten.
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Der Bereich Erweitert gibt Auskunft, ob Sie dem Link eine Link-Erweiterung hinzugefügt haben. Sofern Sie dem Link eine Erweiterung hinzufügen möchten, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link. Ihnen wird anschließend ein Fenster mit den hier beschriebenen Parametern angezeigt, in dem Sie die Link-Erweiterung durchführen können. Über das Feld Link-Erweiterung könnten Sie Ihrer im Mailing enthaltenen URL zusätzliche Parameter anhängen. Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn Sie ein Web- oder Shoptracking durchführen und die Links nicht jedes Mal manuell abgleichen wollen. Klicken sie zuerst auf Neue Erweiterung hinzufügen und geben Sie dann Name und Wert ein. Sie können zusätzliche Erweiterungen hinzufügen indem Sie nochmal auf Neue Erweiterung hinzufügen klicken. Wenn Sie eine Link-Erweiterung löschen möchten, klicken Sie auf das rote Papierkorb-Symbol neben der entsprechenden Zeile. Klicken Sie auf Speichern, um Ihre Änderungen zu sichern. Falls Sie diese Spalte nicht sehen können, wenden Sie sich bitte an den AGNITAS Support.
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Mit der Auswahl Statischer Link können Sie Links markieren, die mit einem Platzhalter arbeiten, der auf eine Referenztabelle verweist, zum Beispiel für individuelle Produktempfehlungen je Empfänger. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass sich das Linkziel nach dem Versand nicht verändert und somit nicht mehr zum Inhalt des Mailings passen würde, wenn bereits neue Produktempfehlungen in der Referenztabelle hinterlegt sind.
So könnte ein solcher Link aussehen, den Sie als statisch markieren: https://www.ihrewebsite.de/?produktid=##KATALOG.PRODUKT_ID##
Der Link im Inhalt ist dabei immer gleich, er wird nur dynamisch mit dem aktuellen Wert aus der Referenztabelle "Katalog" mit dem Wert aus der Spalte "Produkt_ID" befüllt. Bei statischen Links wird der Wert beim Klick nicht mehr live aus der Referenztabelle ermittelt, sondern über eine Erweiterung bereits im generierten Redirect-Link mit übergeben. Der messbare Link bleibt weiterhin der gleiche und dort laufen auch die Statistikdaten auf.
Hier steht Ihnen noch eine interessante Option zur Verfügung: Sie haben die Möglichkeit, einen messbaren Link auch nach dem Versand zu verändern und dadurch das Weiterleitungsziel jederzeit zu verändern. Der OpenEMM erlaubt dies aber nur, wenn es sich bei dem zugehörigen Mailing um ein normales Mailing handelt, das bereits versendet oder terminiert wurde. Die aktualisierte Webadresse wird im Register Link zusammen mit einem Warnsignal angezeigt. Das vorherige Linkziel können Sie innerhalb der Detail-Ansicht des Links unter der Bezeichnung Ursprüngliche URL einsehen. Wenn Sie bei länger laufenden Mailings (aktion-, datums- oder intervallgesteuert) nachträglich einen Link durch einen neuen ersetzen, bleibt der alte Link in der Link-Übersicht erhalten, damit die Empfänger, die das Mail noch mit dem alten Link erhalten haben, diesen weiterhin klicken können. Der Link ist jedoch ausgegraut und mit einem Papierkorb gekennzeichnet. Für eine bessere Übersichtlichkeit sind gelöschte Links zunächst ausgeblendet und können unter Anzeigen mit dem Schalter Gelöschte Links anzeigen eingeblendet werden.
Bitte beachten Sie: Die nachträgliche Änderung eines messbaren Links ist ein Feature, das freigeschaltet werden muss. Wenn Sie sich für dieses Feature interessieren, kontaktieren Sie bitte den AGNITAS Support.
Sammelaktion - Links bearbeiten
Sie können nicht nur die Einstellungen für bestimmte Links über ändern, sondern auch für alle messbaren Links im Mailing gleichzeitig. Die Vorgehensweise ist die gleiche wie in der Bearbeitung einzelner Links. Die kollektive Link-Bearbeitung rufen Sie auf, indem Sie die Checkbox im Tabellenkopf anklicken und dann das Stift-Symbol wählen. Im neuen Bearbeitungsfenster haben Sie für alle Auswahllisten die Option Link-Erweiterung unverändert beibehalten. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, nur einen Parameter für alle Links zu ändern, ohne die zuvor definierten Einstellungen für die anderen Parameter zu ändern. Die folgenden Einstellungsmöglichkeiten finden Sie sowohl unter Einzelne Links bearbeiten als auch im Bereich Einstellungen: Messbar, Relevanz für Statistik, Standard-Aktion (entsprechend dem Dropdown Menü Aktion eines individuellen Links) und Messung in Shop/Website (Premiumfeature). Mehr zu den einzelnen Auswahllisten finden Sie unter Einzelne Links bearbeiten weiter oben. Die folgenden Funktionen sind ausschließlich im Bereich Einstellungen vorhanden:
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Wenn Sie die Funktion Link-Erweiterung unverändert beibehalten aktivieren, können Sie eine Übersicht aller geteilten Link-Erweiterungen sehen. Mit dieser Funktion können Sie Link-Erweiterungen einrichten, die für alle messbaren Links gültig sind. Der Rest der Link-Erweiterungsfunktion bleibt gleich. Wenn Ihr OpenEMM das nicht anzeigt, kontaktieren Sie bitte den AGNITAS Support.
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Link an jeder Position einzeln messen: Wenn Sie auf den Button Aktivieren klicken, werden Links, die mehrmals im Mailing vorkommen (z.B. als Text und Bild), an jeder Stelle getrennt gemessen und können somit auch getrennt in der Link-Liste konfiguriert werden. In Verbindung mit der Heatmap (siehe Kapitel Heatmap) ist diese Funktion besonders praktisch, denn bei deren Verwendung können Sie genau sehen, an welcher Stelle des Mailings der Empfänger auf den Link geklickt hat.
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Standard-Aktion: Diese Option legt fest, ob der OpenEMM eine oder mehrere standardisierte Aktionen für jeden messbaren Link in Ihrem Mailing ausführt. Auf diese Weise kann beispielsweise das Empfängerprofil so modifiziert werden, dass Sie sofort herauslesen können, welche Person welches Mailing geöffnet oder auf die im Mailing enthaltenen messbaren Links geklickt hat. Bitte beachten Sie, dass die Parameter für eine Standardaktion nur mit messbaren Links funktionieren. Der OpenEMM bietet drei Einstellungsmöglichkeiten für Standardaktionen:
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Der Standard Trigger verbindet alle messbaren Links mit einem bestimmten Trigger. Der Trigger kann individuell für jeden Link geändert werden. Mehr über Trigger finden Sie im Kapitel Trigger-Verwaltung (Aktionen).
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Standard-Trigger bei Öffnung: Der hier definierte Trigger wird ausgeführt, sobald der Empfänger das Mailing öffnet.
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Standard-Trigger bei Klick: Sobald der Empfänger auf einen messbaren Link im Mailing klickt, wird der Trigger ausgeführt.
Man kann Links auch als statisch markieren, wenn Sie Daten über eine Referenztabelle in ein Mailing integrieren. So kann sichergestellt werden, dass sich das Linkziel bei einem Klick zu einem späteren Zeitpunkt nicht verändert, auch wenn bereits neue Empfehlungen für den Empfänger vorliegen.
4.4.8.5.1 Messbare Links für Mailing-Statistik vorbereiten
Der OpenEMM weiß nicht nur, wie er mit jedem einzelnen messbaren Link eines Mailings umgehen soll, sondern kann diese auch auf zwei unterschiedliche Arten in der Mailingstatistik berücksichtigen. Dazu unterscheidet das Programm zwischen administrativen Links und produktiven Links. Zu der letzteren Kategorie gehören zum Beispiel Links zu Angeboten oder zur Homepage eines Anbieters. Administrative Links bezeichnen Links, die nicht mit dem Inhalt des Mailings in Verbindung stehen, wie z.B. Abmeldung oder die Fullview. Der OpenEMM erkennt automatisch, dass es sich um einen administrativen Link handelt, wenn dieser auf ein Formular verweist. Entscheidend dafür ist das Kommando form.action in der URL.
Sie können jeden beliebigen messbaren Link als administrativen Link kennzeichnen, z.B. Link zu den AGB oder zum Impressum, alle anderen messbaren Links ordnet der OpenEMM den produktiven Links zu. Klicken Sie dazu auf das Register Links und setzen Sie in der Spalte Administrativ jeweils ein Häkchen bei demjenigen messbaren Link, der als administrativer Link behandelt werden soll. Anschließend übernehmen Sie Ihre Änderungen mit Speichern.
Die statistische Auswertung der administrativen Links und produktiven Links rufen Sie auf, indem Sie im Mailing auf das Register Statistik klicken und auf der folgenden Seite in der Auswahlliste auf Klickstatistik je Link wechseln. Wurde das Mailing bereits verschickt und die Inhalte von Kunden angeklickt, sehen Sie dort zwei Tabellen, jeweils eine für administrative Links und eine für produktive Links, sowie eine Zusammenfassung.
4.4.8.6 Summenfunktion für messbare Links
Manchmal macht es Sinn, im Profil eines Empfängers die Anzahl von Klicks auf messbare Links zu erfassen - unabhängig davon, auf welchen Link im Speziellen geklickt wurde. Auf diese Weise können Sie zum Beispiel sehr aktive Newsletter-Abonnenten herausfiltern und mit einer Danke-Kampagne oder Sonderangeboten für Ihr Interesse belohnen. Dabei können Sie selbst entscheiden, ob Sie nur die Klicks innerhalb eines Mailings oder die Klicks in verschiedenen Mailings gesammelt erfassen möchten. Für diesen Zweck bietet der OpenEMM eine Summenfunktion an, mit der Sie ein Profilfeld hochzählen können. Damit die Klicks aller Links im Empfängerprofil erfasst werden, müssen Sie in Ihrem Mailing alle Links mit einer Aktion versehen, die automatisch bei einem Klick ausgeführt wird. Sollten Sie Ihren Links bereits eine andere Aktion zugewiesen haben, müssen Sie die bestehende Aktion um einen weiteren Schritt ergänzen, da man jedem Link nur eine Aktion zuweisen kann. Um die Summenfunktion einzusetzen, müssen Sie deshalb einige Vorkehrungen treffen:
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Definieren Sie eine Aktion, die ein numerisches Feld im Empfängerprofil um 1 hoch zählt. Natürlich muss dieses Feld in der Empfängerdatenbank vorhanden sein, im Zweifelsfall legen Sie es an.
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Tragen Sie die neue Aktion bei den messbaren Links als Standard-Aktion ein.
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Wenn ein messbarer Link bereits eine andere Aktion hat, ergänzen Sie diese Aktion um den Arbeitsschritt, der auch in der Standard-Aktion verwendet wird.
Das folgende Beispiel spielt diese Schritte im Einzelnen durch. Zunächst legen Sie ein Feld an.
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In der Rubrik Empfänger rufen Sie den Menüpunkt Profilfelder auf. Klicken Sie auf den Button Neues Feld. Als Feldname tragen Sie Click count ein (oder einen anderen Namen, den Sie wünschen). Bei der Beschreibung erklären Sie kurz den Zweck des Feldes, etwa Zählfeld für messbare Links. Bei Feldname in DB tragen Sie ebenfalls CLICK_COUNT ein. Die Auswahlliste Typ stellen Sie auf Numerisch, bei Standardwert tragen Sie eine 0 ein. Dann beenden Sie die Eingabe mit der Schaltfläche Speichern. Mehr über Felder lesen Sie in Kapitel Empfängerprofil erweitern.
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Wechseln Sie nun in die Rubrik Trigger-Verwaltung und klicken Sie im Menüpunkt den Button Neu an. Tragen Sie im Eingabedialog bei Name eine sprechende Bezeichnung ein, zum Beispiel Link-Feedback. Bei der Beschreibung geben Sie kurz den Zweck der Aktion an. Die Auswahlliste Verwendung sollte auf Nur für Links stehen. Im Bereich Schritt hinzufügen wählen Sie in der Auswahlliste Typ den Eintrag Profilmodifikation und klicken auf die Schaltfläche Hinzufügen.
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Nun zeigt der OpenEMM die Eingabefelder für den ersten Schritt der Aktion an. In der Auswahlliste Spalten-Name wählen Sie das Feld aus, das Sie vorher angelegt haben. Im Beispiel ist das Click count. In der zweiten Auswahlliste belassen Sie das Plus-Zeichen. In das Eingabefeld am Ende der Zeile tragen Sie eine 1 ein. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Speichern.
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Wechseln Sie jetzt in die Rubrik Mailings und rufen Sie den Detaildialog des betroffenen Mailings auf, in dem Sie alle Links zählen wollen. Wechseln Sie in das Register Links. Hier sehen Sie eine Liste aller Links, die das Mailing momentan enthält. In der Spalte Aktion ist zu jedem Link eingetragen, ob ein Klick darauf eine bestimmte Aktion auslöst. Die Aktion Link-Feedback soll alle Links betreffen, bei denen in dieser Spalte Keine Aktion steht.
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Klicken Sie auf Standard-Aktion unterhalb der Tabelle. Der OpenEMM zeigt darauf den gleichnamigen Eingabedialog an. Wählen Sie in der Auswahlliste Standard-Aktion den Eintrag Link-Feedback aus (oder den entsprechenden Namen, den Sie verwendet haben). Schließen Sie die Eingabe mit der Schaltfläche Speichern ab.
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Falls keiner der Links mit einer anderen Aktion verknüpft ist, ist die Einrichtung der Summenfunktion damit beendet. Mit anderen Worten: In der Spalte Aktion muss überall Link-Feedback (oder der entsprechende Name, den Sie verwendet haben) stehen. Gibt es einen Link mit einer anderen Aktion, müssen Sie diese bearbeiten. Denn der OpenEMM bearbeitet pro Link immer nur eine Aktion. Ohne Ergänzung würde ein solcher Link nicht für die Summenfunktion mitzählen. Natürlich kann es sein, dass Sie bewusst einen Link ausklammern und gesondert zählen wollen. Dann können Sie für diesen Link den Schritt 7 überspringen.
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Notieren Sie sich den Namen der betreffenden Aktion. Öffnen Sie die Rubrik Aktionen und rufen Sie durch einen Klick auf den Namen in der Übersichtsliste den Detaildialog dieser Aktion auf. Diese Aktion ergänzen Sie jetzt um den Arbeitsschritt, den Sie für die Sammelaktion Link-Feedback verwendet haben. Dabei gehen Sie genauso wie in Schritt 2 beschrieben vor. Dadurch ergänzen Sie die Aktion um einen weiteren Schritt, der das Feld Click count um 1 erhöht. Schließen Sie die Eingabe mit der Schaltfläche Speichern ab.
Für dieses Mailing steht jetzt in der Empfänger-Ansicht ein zusätzlicher Eintrag zur Verfügung, der Ihnen sagt, ob die Empfänger einen beliebigen Link im Mailing angeklickt haben.
Beachten Sie: Was der Zahlenwert genau aussagt, legen Sie selbst mit der Definition der Aktionen fest. Sie können wie beschrieben unterschiedslos Klicks auf einen beliebigen Link zählen oder einzelne Links mit einer individuellen Aktion aus der Gesamtsumme ausklammern.
4.4.9 Mailing testen und versenden
Jetzt ist es soweit. Die Inhalte sind eingegeben und alles ist konfiguriert – allerdings sollten Sie vor dem Start des Mailings überprüfen, ob alle Eingaben korrekt sind. Der OpenEMM gibt Ihnen dazu umfassende Kontrollmechanismen an die Hand. Klicken Sie in der Detailansicht des Mailings auf das Register Versand.
4.4.9.1 Inbox-Vorschau (Premium)
Für jedes Mailing können Sie eine Inbox-Vorschau starten. Wählen Sie über die Navigation Mailings, Übersicht zuerst das gewünschte Mailing aus und wechseln Sie anschließend auf den Seitenreiter Inbox-Vorschau.
Die Inbox-Vorschau ist Bestandteil des kostenpflichtigen Layout Package, welches zusätzlich zum EMM erworben werden muss. Mit dem Layout Package gestalten Sie Ihre Newsletter im E-Marketing Manager im Handumdrehen. Sie können nicht nur eigene Schablonen erstellen und individuell gestalten, sondern auch die Darstellung Ihrer Layouts bei verschiedenen Mail Clients, Browser und Endgeräte vor dem Versand überprüfen. Redakteure und Content Manager können so einfach und schnell kreative Newsletter erstellen - ganz ohne HTML-Kenntnisse. Sollten Sie an dem Erwerb der Vollversion des EMM / des Layout Packages interessiert sein, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenberater.
4.4.9.2 Vorschaufunktion - genau prüfen
Um den von Ihnen vorbereiteten Mail-Versand schnell und bequem zu überprüfen, steht Ihnen eine Vorschaufunktion für Stichproben zur Verfügung. Damit checken Sie die Qualität Ihrer Newsletter und schließen Fehler im Vorfeld aus.
Die Vorschaufunktion hat noch weitere Vorteile: Da der OpenEMM individualisierte Newsletter erzeugen kann, wählen Sie zudem Mails für einzelne Empfänger zur Ansicht aus. Sollten Sie nämlich verschiedene, personalisierte Inhalte für Ihre Empfänger vorbereitet haben, erlaubt Ihnen die Vorschau die Kontrolle, ob der Newsletter für den Empfänger auch wirklich richtig zusammengestellt ist.
Ein Beispiel: Sie möchten nach vorher definierten Zielgruppen Ihren Abonnenten unterschiedliche Inhalte zukommen lassen. Zielgruppe A erhält Angebotstexte zum Thema Software, Zielgruppe B Angebotstexte zum Thema Hardware. Wenn Sie einen Empfänger der Zielgruppe A ausgewählt haben, können Sie feststellen, ob seinem Newsletter Inhalte zum Thema Software zugeordnet sind.
Und so gehen Sie vor:
- Wählen Sie das Mailing aus, das Sie überprüfen wollen: Über einen Klick auf die Schaltfläche Mailings erreichen Sie die Übersicht aller Mailings. Wählen Sie das gewünschte Mailing aus. Die Vorschau erreichen Sie über das gleichnamige Register.
- Sie können den Inhalt der Vorschau näher bestimmen. In der Auswahlliste An im Infobereich wählen Sie zunächst aus, ob Sie die Vorschau für einen Administrator- bzw. Test-Empfänger (Auswahl über Dropdown-Menü) oder einen beliebigen Adressaten Ihrer Zielgruppe sehen möchten. Wenn Sie an die E-Mail-Adresse Ihres Benutzerzugangs einen Testversand auslösen möchten, der genau die Bausteine und Inhalte des ausgewählten Empfängers enthält, klicken Sie auf den Button zum Test hinzufügen. Sie können hier noch weitere Testadressen hinzufügen. Mit dem Button Test-Mailing stoßen Sie den Testversand an Ihre E-Mail-Adresse an. Wenn Sie für die gewählte Mailingliste keine Test- und Adminempfänger angelegt haben, wird die Vorschau ohne Personalisierung ("Template-Modus") angezeigt. Voraussetzung ist allerdings, dass Ihre Mailingliste mindestens einen Empfänger enthält.Achtung: Die Liste zeigt nur Administratoren und Test-Empfänger an, die für die ausgewählte Mailingliste angelegt wurden. Gegebenenfalls müssen Sie diese speziellen Empfänger erst neu anlegen. Mehr über dieses Thema lesen Sie im nachfolgenden Probeversand von Test-Mails.Möchten Sie die Vorschau für einen bestimmten Empfänger anzeigen lassen, tragen Sie die entsprechende E-Mail-Adresse im Eingabefeld unter der Auswahlliste ein. Diese E-Mail-Adresse muss auf der eingestellten Mailingliste des Mailings aktiv sein. Andernfalls zeigt der OpenEMM eine Fehlermeldung an. Anschließend wird mit einem Klick auf E-Mail eingeben die Vorschau für genau diesen Empfänger angezeigt – die Einstellung in der Auswahlliste oben bei Empfänger wird dabei ignoriert. Um die Mailing-Vorschau wieder auf die Testempfänger umzustellen, wählen Sie einfach einen neuen Eintrag im Auswahlmenü aus. Möchten Sie die Vorschau für eine bestimmte Zielgruppe sehen, wählen Sie diese einfach unter An aus.Zusätzlich werden Ihnen oben unter Info auch der Betreff sowie der Pre-Header Ihres Mailings angezeigt.Hinweis: Wenn Sie unter An eine Zielgruppe auswählen, können Sie sich die Anzahl Ihrer Empfänger je Zielgruppe berechnen lassen. Diese Funktion ist zusätzlich auch im Vorschaufenster des Inhalt-Reiters verfügbar.
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Über das Dropdown-Menü Ansicht auf der rechten Bildschirmseite bestimmen Sie anschießend, ob Sie das Mailing mit oder ohne Bilder sehen wollen. Die Auswahl Ohne Bilder ermöglicht die Darstellung des Mailings mit unterdrückten Bildern. Durch diese Funktion sehen Sie wie E-Mail-Clients und Webmailer Ihr Mailing darstellen, wenn die Bilder manuell nachgeladen werden müssen und Sie können das Mailing so optimieren, dass es auch in diesem Fall ansprechend dargestellt wird bzw. Aussagekraft hat.
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Unter Größe können Sie bestimmen, welche Bildschirmgröße des Empfängers die Vorschau simuliert. Sie haben die Wahl zwischen Desktop, Mobile (Hochformat), Mobile (Querformat), Tablet (Potrait) und Tablet (Querformat). Bei den Auswahlmöglichkeiten Mobile (Hochformat) und Mobile (Querformat) wird nicht nur die Bildschirmgröße angepasst, sondern es werden auch die mobilen Bildkomponenten angezeigt.
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Bei Format haben Sie die Möglichkeit auszuwählen, ob Sie die Text-, HTML-Version in der Vorschau sehen.Achtung: Es sind nur die Optionen sichtbar, die Sie im Mailing eingestellt haben.
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Wenn Sie eine Auswahl getroffen haben, klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren. Die E-Mail des von Ihnen ausgewählten Empfängers wird nun vom OpenEMM generiert.
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Mit einem Klick auf Vorschau in neuem Fenster öffnen wird Ihr Mailing in einem neuen Tab angezeigt, das Sie geöffnet lassen können, wenn Sie noch etwas im Mailing ändern wollen.
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Mit Vorschau als PDF speichern können Sie die aktuelle Ansicht Ihres Mailings als PDF exportieren. Klicken Sie dazu einfach auf das kleine PDF-Icon (
) links neben dem Fullview- und Ansichts-Button. -
Sie können auch den unpersonalisierten HTML-Code des Mailings mit Hilfe des HTML-Symbols exportieren. In diesem Fall enthält das HTML keine Redirect-Links.
Sollten Sie noch etwas ändern wollen, können Sie über die Navigationsleiste zurückgehen, beispielsweise über das Register Inhalt.
Bitte beachten Sie: Der Zugriff auf den OpenEMM erfolgt über eine sichere Datenleitung (SSL). Wenn Sie die Vorschaufunktion anwenden, erhalten Sie unter Umständen eine Meldung des Browsers, ob Sie auch nicht sichere Komponenten anzeigen lassen möchten.
Diese Meldungen können Sie mit Ja bestätigen. Denn für diese Vorschaufunktion werden lediglich Komponenten (z.B. Bilder) für Ihren Newsletter angefordert, die außerhalb der sicheren Datenleitung liegen können. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die abgesicherte Arbeit mit dem OpenEMM.
4.4.9.3 Probeversand von Test-Mails
Wenn Sie mit der Vorschau zufrieden sind, verschicken Sie das Mailing probehalber an einige ausgewählte Empfänger. Sie können Test-Mails an den/die Administrator(en) verschicken oder an einen Testverteiler. Im Testverteiler sollten sich nur die E-Mail-Adressen ausgewählter Personen befinden, die Ihnen Feedback über das Aussehen der E-Mails geben. Das Versand-Register bietet einige Testoptionen.
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Test-Mails an Administratoren: Klicken Sie im Bereich Testlauf auf Admin-Mailing. Alle Empfänger, die in ihrem Profil mit dem Status Administrator versehen sind und die Mailing-Liste abonniert haben, erhalten die Test-Mail. Wie Sie Administratoren neu anlegen lesen Sie in Kapitel Administratoren und Testverteiler anlegen.
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Test-Mails an Test-Empfänger: Klicken Sie im Bereich Testlauf auf Test-Mailing. Alle Empfänger, die mit dem Status Test-Empfänger versehen sind und die Mailing-Liste abonniert haben, erhalten die Test-Mail. Wie Sie einen Testverteiler neu anlegen lesen Sie in Kapitel Administratoren und Testverteiler anlegen.Soll nur eine bestimmte Zielgruppe das Test-Mailing erhalten, wählen Sie diese aus dem Drop-Down-Menü Testlauf aus. Durch Klick auf Test-Mailing, erhalten alle Empfänger dieser Zielgruppe das Mailing. Damit eine Zielgruppe in diesem Dropdown-Menü zur Auswahl steht, müssen Sie diese in der Detailansicht der jeweiligen Zielgruppe für den Admin- und Testversand aktivieren. Wie das funktioniert, lesen Sie in Kapitel Zielgruppen anlegen und verwalten.
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Test-Mails an einzelne Empfänger: Sollten Sie eine Testversion nur an einen bestimmten Kollegen oder Kollegin senden wollen, können Sie hier einfach die jeweilige E-Mail-Adresse eintragen und anschließend auf Testversand klicken. Der Test geht nur an die eingetragenen Adressen. Möchten Sie diese Personen öfter mit dem Testversand anschreiben, können Sie die Auswahl auch Als Zielgruppe speichern. Wenn Sie diese Funktion aktivieren, geben Sie im Eingabefeld Zielgruppenname einen eindeutigen Namen ein und bestätigen dies mit dem Button Als Zielgruppe speichern.
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Test-Mails an Zielgruppe: Wählen Sie im Drop-Down-Menü Zielgruppe aus, können Sie eine Zielgruppe von Empfängern festlegen, an die Ihr Test-Mailing versendet werden soll.
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Nur an mich senden (Benutzer-E-Mail-Adresse): Mit dieser Option erhalten Sie unter der angezeigten E-Mail-Adresse eine Testmail.
Prüfen Sie die verschickten Test-E-Mails genau! Fehlerhafte E-Mails, an hunderttausende Kunden verschickt, sind peinlich. Sollten Fehler bestehen, modifizieren Sie die Inhalte und starten Sie erneut einen Testlauf.
Kaum etwas ist für Empfänger ärgerlicher, wenn sie einen Weblink Ihres Mailings nicht öffnen können, etwa weil sich dort ein Schreibfehler eingeschlichen hat oder die referenzierte Webseite womöglich gar nicht mehr existiert. Hier schafft der OpenEMM Abhilfe. Sie können sämtliche in Ihrem Mailing angegebene Weblinks überprüfen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Prüfen unter Links prüfen. Die Überprüfung der Weblinks kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Stimmen alle in Ihrem Mailing enthaltenen Weblinks? Sobald Sie die Überprüfung durchgeführt haben, weist Sie der OpenEMM auf eventuelle Probleme hin. Ungültige Links erscheinen als Warnhinweis.
Sollten Sie Zielgruppen nach der Verwendung in einem Mailing löschen, werden diese mit dem Vermerkt (gelöscht) und in roter Farbe weiterhin angezeigt. Solange Sie diese Zielgruppe nicht aus dem Mailing löschen, kann kein Probeversand stattfinden.
Für Test-Mails gibt es kein Bounce-Management. Das heißt, automatische Antworten werden nicht vom System registriert und bearbeitet.
Im Bereich Status erhalten Sie zusätzlich Informationen darüber, an wen und wie oft das Mailing bisher verschickt worden ist. Außerdem zeigt ein Icon immer den aktuellen Mailing-Status an.
Der Wert Versandgröße gibt an, wie groß das Datenvolumen des Mailings (HTML und ggf. Dateianhänge) beim Versand ist. Wenn Sie das Mailing im Offline-HTML versenden, werden auch die Bilder mit versendet und hier in diesem Wert berücksichtigt. Da Bilder in der Regel nicht direkt mit ausgeliefert werden, sondern erst bei der Öffnung abgerufen werden, zeigt der Wert inklusive Bilder entsprechend die Größe des Mailings an, nachdem auch die Bilder geladen wurden. Beide Werte werden unter Berücksichtigung aller optionalen und variablen Inhaltsbausteine ermittelt.
Die dargestellte Funktion "Freigeben" ist Teil der kommerziellen Version des EMM. Die Freigabe-Funktionalität erlaubt es Ihnen, eine Freigabe vor dem Versand eines Newsletters anzufordern. In diesem Fall kann der Newsletter erst versendet werden, wenn ein dazu berechtigter Benutzer zuvor per Klick seine Freigabe erteilt hat.
Sollten Sie an der kostenpflichtigen Variante des EMM interessiert sein, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenbetreuer.
Hinweis: Beim finalen Versand werden nur die Test- und Admin-Empfänger beliefert, die in die Zielgruppe des Mailings fallen.
4.4.9.4 Statusmail zum Versand
Beim Anlegen eines Mailings können Sie bei den Versandeinstellungen eine oder mehrere E-Mail-Adressen angeben, an die eine automatische E-Mail zum Versandstatus gesendet wird. Bei einer kleinen Versandmenge erhalten die eingetragenen Empfänger eine Nachricht über den abgeschlossenen Versand. Bei einer großen Empfängerzahl werden sie nach der ersten Hälfte des Versands informiert, wann der gesamte Versand voraussichtlich abgeschlossen sein wird.
Wenn Sie diese Funktion nutzen wollen, tragen Sie im Feld Statusmail-Empfänger eine gültige E-Mail-Adresse ein und klicken Sie anschließend auf das Plus. Sollen noch weitere Empfänger hinzugefügt werden, gehen Sie wieder genauso vor.
4.4.9.5 Mailing abschicken
So, alles hat geklappt. Das Mailing ist fertig erstellt, die Inhalte vorhanden und die Testmails mehrfach durchgesehen. Nun kann es losgehen!
Die Versandeinstellungen weichen je nach Mailing-Typ etwas voneinander ab:
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Bei einem aktionsgesteuerten Mailing können Sie dieses einfach nur mit Klick auf Aktivieren für den Versand freigeben, da hier Datum und Uhrzeit durch den verwendeten Trigger bestimmt werden. Für mehr Kontrolle dieses Mailing-Typs können Sie Statusmail-Empfänger hinzufügen. Mit der Einstellung Status-Mail nur bei 0 E-Mails versenden können Sie sich auch nur benachrichtigen lassen, falls kein Versand erfolgt.
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Beim Mailing-Typ datumsgesteuertes Mailing legen Sie unter Täglicher Versandzeitpunkt fest, wann der Versand erfolgen soll und bestätigen diese Auswahl mit Aktivieren. Zusätzlich können Sie über Sicherheitseinstellungen verschiedene Benachrichtigungen einschalten. Im Bereich Optionen können Sie zudem festlegen, ob ein Dubletten-Abgleich auf E-Mail stattfinden oder Mailings mit leeren Textbausteinen nicht versendet werden sollen. Weitere Optionen sind ein Vorausgesetzter Auto-Import, eine Maximalversandzahl auf Tagesbasis sowie eine Versandlimitierung von Max. Versand Mails/Stunde. Mehr Informationen finden Sie unter Datumsgesteuerte Mailings.
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Beim Mailing-Typ intervallgesteuertes Mailing wird Ihnen vorab noch der Bereich Intervall angezeigt, in dem Sie den genauen Versandzyklus definieren. Mehr Informationen finden Sie im Kapitel Intervallgesteuertes Mailing. Im nächsten Schritt müssen Sie den Versand noch Aktivieren.
Hinweis: Alle Mailing-Typen zeigen die Versandgröße Ihres Mailings. Zudem sehen Sie optional die Einstellmöglichkeiten für Mailversand unabhängig von der Priorisierung sowie Mailing verschlüsselt versenden, wenn Sie die entsprechenden Premiumrechte haben.
Für die Mailing-Typen Follow-up sowie Normales Mailing sind die Einstellmöglichkeiten etwas umfangreicher. Deshalb führt Sie der Button Einstellen auf eine weitere Seite, die wie folgt aufgebaut ist:
- Klicken Sie auf den Button Einstellen neben Versand im Übersichtsbereich des Registers Versand. Der OpenEMM präsentiert nun eine Zusammenfassung des geplanten Versands. Der Bereich Empfängerauswahl zeigt zu Ihrer Kontrolle vor dem Versand noch einmal alle Zielgruppen an, die Sie ausgewählt haben. Zudem zeigt Ihnen das System sofort die Anzahl der Empfänger sowie die einzelnen Mail-Formate an.
Die hier dargestellte Option zur Einstellung der Maximalversandzahl, ist teil des kommerziellen Version des EMM. Sollten Sie an der Vollversion unserer Software interessiert sein, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenbetreuer.
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Im Bereich Datum legen Sie mit verschiedenen Auswahllisten genau fest, wann das Mailing gestartet werden soll. Denkbar wäre z.B. ein gewählter Start der Versendung um 6:00 Uhr, den der OpenEMM dann automatisch durchführt. Wenn Sie das Mailing sofort versenden möchten, übernehmen Sie einfach das vorgeschlagene Datum und die Uhrzeit. Der OpenEMM erlaubt den Versand auch, wenn der eingestellte Versandzeitpunkt bereits geringfügig überschritten ist.
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Über den Bereich Automatischen Report generieren können Sie einen automatischen Versand-Report zum Mailing anfordern. Das erledigen Sie, indem Sie wahlweise ein oder mehrere Häkchen bei einer der drei Optionen 24h nach Versand, 48h nach Versand oder nach 1 Woche setzen. Anschließend verschickt der OpenEMM nach der abgelaufenen Zeit ein Mailing mit einem Report an diejenige E-Mail Adresse, die beim eingeloggten Benutzer als Statistik-E-Mail-Adresse eingetragen ist. Diese Einstellung können Sie jederzeit ändern, indem Sie im Hauptmenü nacheinander auf Verwaltung und Benutzer klicken, anschließend den entsprechenden Benutzer auswählen und das Feld Statistik-E-Mail-Adresse bearbeiten.
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Setzen Sie den Haken Dublettencheck auf E-Mail, um zu vermeiden, dass ein Empfänger doppelt angeschrieben wird, obwohl er mehrfach in der Datenbank vorhanden ist.
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Sollten Sie ein Mailing mit mehreren Textbausteinen und komplexen Zielgruppen erstellen, ist es eventuell möglich, dass ein Empfänger ein leeres Mail enthält. Setzen Sie in diesem Fall den Haken Mailings mit leeren Textbausteinen nicht versenden.
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Möchten Sie Admin- und Testempfänger-Aktivitäten bereinigen, setzen Sie einen Haken in der Checkbox. Diese Bereinigung führt dazu, dass Daten von Test- und Admin-Empfängern nicht die Statistik Ihres finalen Versandes verfälschen. Möchten Sie diese Option für jedes Mailing anwenden, haben Sie im Menüpunkt Mandanten die Möglichkeit die Bereinigung standardmäßig einzustellen.
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Wenn für den Versand Ihres Mailings ein vorausgesetzter Auto-Import erforderlich ist, können Sie den Versand automatisch abbrechen lassen, falls der Import aus diversen Gründen nicht stattgefunden hat. Wählen Sie im Dropdown Auto-Import das Importprofil aus, welches für den vorausgesetzten Import zuständig ist.Hinweis: Diese Funktion erfordert das Premium Package für Auto-Import & Auto-Export. Verfügen Sie über dieses Package, ist die Funktion auch für Intervallmailings erhältlich.
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Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein Produkt per Newsletter bewerben, das nur begrenzt verfügbar ist. In diesem Fall möchten Sie die Auflage des Newsletters begrenzen. Bei der Anlage eines Mailings können Sie bei den Versandeinstellungen unter Maximalversandzahl definieren, wie hoch die maximale Versandmenge sein soll. Die Auswahl, welche Empfänger der Mailing-Liste beliefert werden, erfolgt zufällig. Admin- und Testempfänger fließen nicht in die Gesamtmenge mit ein. Zur Wahl der maximalen Versandmenge muss Ihnen einmalig ein Recht freigeschaltet werden. Wenden Sie sich bei Interesse an den AGNITAS-Support.
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Mit dem Auswahlmenü Max. Versand Mails/Stunde können Sie die Geschwindigkeit Ihrer E-Mailzustellung beeinflussen. Hierbei können Sie die Geschwindigkeit nur auf Werte drosseln, die kleiner sind, als der für Ihren Mandanten eingestellten Maximalwert. Dieses Feature ist nicht standardmäßig aktiviert. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an den Support der AGNITAS.
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Über das Auswahlmenü Versandzeitpunkt optimieren können Sie einen individuellen Versandzeitpunkt einstellen. Ihnen stehen hierbei die Optionen keine Optimierung, nur eingestellter Kalendertag oder folgendes 24h-Intervall zur Verfügung. Sollten Sie sich für die Option nur eingestellter Kalendertag oder folgendes 24h-Intervall entscheiden, verschwindet das Auswahlmenü Max. Versand Mails/Stunde. Es steht Ihnen genau dann zur Verfügung wenn Sie sich für keine Optimierung** entscheiden. **
Sollten Sie nur eingestellter Kalendertag gewählt haben, wird das Mailing über den Tag verteilt versendet.
Beispiel: Versand eingestellt am 14.02.2022 für 15.02.2022 um 12 Uhr mit Optimierung nur eingestellter Kalendertag.
ein Empfänger, der bevorzugt um 7 Uhr öffnet, erhält das Mailing am 15.02.2022 7 Uhr,
ein Empfänger ohne Öffnungen am 15.02.2022 12 Uhr,
ein Admin-Empfänger am 15.02.2022 0 Uhr
Die Auswahl ** folgendes 24h-Intervall**** hat folgende Wirkung: **
Beispiel: Versand eingestellt am 14.02.2022 für 15.02.2022 um 12 Uhr mit Optimierung folgendes 24h-Intervall
ein Empfänger, der bevorzugt um 7 Uhr öffnet, erhält das Mailing am 16.02.2022 7 Uhr,
ein Empfänger ohne Öffnungen am 15.02.2022 12 Uhr,
ein Admin-Empfänger am 15.02.2022 12 Uhr,
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Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche Absenden. Das Mailing wird gestartet. Sollten Sie weitere Änderungen vornehmen wollen, klicken Sie stattdessen auf Abbrechen.Achtung: Es kann vorkommen, dass Sie alle Einträge vorgenommen und den Termin für den Versand in die Zukunft gelegt haben, dann aber das Mailing doch nicht versenden möchten. In diesem Fall können Sie das Mailing noch bis kurz vor Beginn der Produktion über den entsprechenden Button abbrechen.Hinweis: Brechen Sie einen Versand ab und nehmen ihn danach wieder auf, wird das betroffene Mailing hierfür kopiert. Die zum Versand gehörenden Statistikdaten finden Sie dann in der Statistik des kopierten Mailings wieder. Die Statistiken, die bei dem abgebrochenen, also originalen Mailing hinterlegt sind, enthalten nur Daten, die vor dem Versandabbruch erzeugt wurden.
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Bei der anschließenden Sicherheitsabfrage, werden Ihnen die wichtigsten Kennzahlen, wie Mailingname, das Thumbnail, der Betreff und die Empfängeranzahl nochmal angezeigt. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit einem Klick auf Mailing absenden oder brechen Sie den Vorgang ab.Hinweis: Wenn Sie das Mailing nicht sofort versenden, sondern einen Versandzeitpunkt in der Zukunft angeben, wird ca. 1 Stunde vor Versand begonnen, das Mailing zu generieren. Sobald ein Mailing terminiert wurde, ist es für die Bearbeitung gesperrt. Sie können den Versand vor dem eingestellten Versandzeitpunkt jederzeit abbrechen und Änderungen am Mailing vornehmen. Nach dem Abbruch wird das Datum Ihres Mailings zurück zum ursprünglich eingestellten Versanddatum geändert. Möchten Sie den bereits gestarteten Versand abbrechen, müssen Sie sich an das AGNITAS-Team wenden! Setzen Sie sich dazu mit uns in Verbindung unter +49/89/552908-55.
- Nach dem Abschicken zeigt die Detailansicht des Mailings bei Versand einen Statusbericht an.Sie dürfen weiterhin die Vorschau aufrufen und das Mailing an Administratoren und den Testverteiler absenden. Der Versand an die normalen Empfänger ist aber gesperrt. Das verhindert, dass ein Mailing irrtümlich mehrfach verschickt wird. Auf der rechten Seite zeigt der Status, an wie viele Empfänger das Mailing bereits versendet wurde.
Achtung: Nach dem Absenden eines Mailings sind in der Detailansicht verschiedene Angaben gesperrt. Sie können weder die Auswahlliste Mailing-Liste noch Zielgruppe oder Mailing-Typ ändern. Außerdem können Sie das Mailing nicht mehr an alle Empfänger verschicken – so kann es nicht irrtümlich zum mehrfachen Versand eines Mailings kommen. An die Administratoren und den Test-Verteiler dürfen Sie das Mailing aber weiterhin beliebig oft versenden.Bitte beachten Sie: Da AGNITAS höchsten Wert auf Datensicherheit legt, unterstützen wir TLS-Verschlüsselungen beim Mailingversand. Sofern der angefragte Zielserver TLS entschlüsseln kann, werden die Mailings pauschal verschlüsselt zugestellt. Somit wird in der bidirektionalen Kommunikation stets dazu aufgefordert verschlüsselt zu kommunizieren. Sollten Sie weitere Fragen zum Thema Datensicherheit haben, wenden Sie sich gerne an unseren AGNITAS AG-Support.
4.4.9.6 Verschlüsselten Versand erzwingen
Mit dem Schieberegler Mailing verschlüsselt versenden können Sie beim Versand eines Mailings den erweiterten Verschlüsselungsschutz (Premium) einstellen.
Hinweis: Grundsätzlich versucht der OpenEMM immer, TLS-verschlüsselt zu versenden, beliefert allerdings auch Postfächer, die unverschlüsselt empfangen.
In diesem Fall wird die E-Mail nur versendet, wenn auch die Gegenstelle verschlüsselt empfangen kann. Das heißt, sogenannte Man-in-the-middle-Angriffe können dadurch verhindert werden. Sie erkennen anhand eines grünen Schloss-Symbols auch in der Empfängerübersicht sowie im Empfängerprofil, welche Empfänger verschlüsselt empfangen können. Ist das Schloss rot und durchgestrichen, unterstützt das Postfach keine TLS-verschlüsselten E-Mails. Mit dieser Funktion können Sie auch bedenkenlos E-Mails mit vertraulichen personenbezogenen Daten, z.B. Kontoauszüge, versenden und sind dabei rechtlich auf der sicheren Seite. Hinweis: Bei Interesse am Delivery Package PLUS: erweiterte Verschlüsselung kontaktieren Sie bitte Ihren Kundenbetreuer.
Hinweis: Der erweiterte Verschlüsselungsschutz ist nur in den kommerziellen Versionen verfügbar. Bei Interesse, kontaktieren Sie gerne unser Sales-Team.
4.4.10 Statistik
Der OpenEMM stellt Ihnen im Reiter Statistik viele Werkzeuge zur Verfügung, um Ihr Mailing auszuwerten. Um mehr Informationen über die Statistik-Werkzeuge zu erhalten, werfen Sie einen Blick in unser Mailing-Statistik Kapitel.
4.4.11 Heatmap
Speziell bei umfangreichen oder aufwändig gestalteten Newslettern, die viele Links enthalten, kann die Klick-Statistik schnell unübersichtlich werden. Genau für so einen Anwendungsfall stellt Ihnen der OpenEMM die Heatmap zur Verfügung. Mit diesem Werkzeug erhalten Sie eine Klick-Statistik, die direkt in das Mailing eingebettet ist. Die Heatmap stellt das Mailing in der HTML-Ansicht dar und platziert die Anzahl der Klicks und die Klickrate in Prozent direkt neben die jeweilige URL. Anhand dieser Ansicht sehen Sie schnell, welchen Link Ihre Empfänger häufig anklicken.
Der Name Heatmap verrät es schon: Die in der HTML-Ansicht dargestellten Statistiken sind zur besseren Übersicht farbig kodiert. Je häufiger Empfänger einen Link anklicken, desto „heißer“ ist er und die dazugehörige Klickstatistik wird entsprechend in wärmeren Farben dargestellt. Der OpenEMM verwendet die folgenden Farbabstufungen für die Heatmap:
| Klickrate | Farbcodierung |
|---|---|
| bis 5,0 % | Weiß |
| bis 10,0 % | Blau |
| bis 15,0 % | Grün |
| bis 20,0 % | Gelb |
| bis 25,0 % | Orange |
| bis 100,0 % | Rot |
Um einen Ihrer Newsletter in der Heatmap-Ansicht auszuwerten, öffnen Sie das versendete Mailing und wechseln dann in das Register Heatmap. Das System stellt das Mailing nun in der HTML-Ansicht dar und zeigt Ihnen zu jedem Link die Klickstatistik an.
Über die Schaltfläche Export, oben rechts, ist es möglich die Heatmap als PDF zu exportieren.
Über die Auswahlliste Ansicht, die sich rechts neben der Schaltfläche Export befindet, wechseln Sie zwischen den unterschiedlichen Ansichten der Heatmap. Voreingestellt sind die Klicks, welche das System als Zahl gefolgt von der Prozentangabe in Klammern anzeigt. Die Heatmap stellt des Weiteren die Klicker in gleichem Schema dar. Wählen Sie die Option Reines Mailing, wenn Sie lediglich das Mailing in der HTML-Ansicht ohne Klickstatistiken betrachten wollen. Zudem können Sie die Heatmap auch nach Gerätetyp filtern.
In der Auswahlliste Empfänger wählen Sie den gewünschten Adressaten aus. Achtung: Die Liste zeigt nur Administratoren und Test-Empfänger an, die für die gewählte Mailingliste angelegt wurden. Mehr über dieses Thema lesen Sie im Kapitel Probeversand von Test-Mails.
Falls Sie die Heatmap für bestimmte Zielgruppeninhalte sehen möchten, muss ein Admin- oder Test-Empfänger die Merkmale der Zielgruppe erfüllen.
Sie können Prozentwerte und Farben der Heatmap individuell an Ihre Wünsche anpassen lassen. Bitte wenden Sie sich dazu an den AGNITAS-Support.
4.4.12 Empfänger in Mailing anzeigen
Im Register Empfänger finden Sie Angaben hinsichtlich der Personen, die das entsprechende Mailing erhalten haben. Die Empfängerübersicht beinhaltet eine Tabelle mit Informationen über Vorname, Nachname, E-Mail des Empfängers sowie ob die Spalten Mailing erhalten, Mailing geöffnet, Mailing geklickt, Mailing gebounced oder Mailing abgemeldet. Hier wird mit einem Zeitstempel erfasst, wann das entsprechende Ereignis (zuletzt) eingetreten ist, andernfalls ist das Feld leer. Der Reiter Empfänger enthält nur dann Daten, wenn das Mailing bereits versendet wurde und die Datenvorhaltezeit (Standard: 1.100 Tage) noch nicht abgelaufen ist. Wurde das Mailing noch nicht versendet, wird Ihnen der Reiter ausgegraut angezeigt.
**Durch Klick in die einzelnen Spaltenüberschriften können Sie Ihre Tabelle entsprechend alphabetisch oder chronologisch sortieren. Die Überschrift wird dabei blau hinterlegt und ein nach oben bzw. unten steigendes, blaues Dreieck erscheint links neben ihr. Anhand des Dreiecks können Sie bestimmen, ob Sie die auf- oder absteigend sortieren wollen. **
Über den Reiter Export haben Sie die Möglichkeit, die Übersicht als CSV-Datei zu exportieren. Das Dropdown-Menü Anzeigen, rechts daneben, ermöglicht Ihnen Einstellungen hinsichtlich der Listenlänge Ihrer Empfängerübersicht. Sie können auswählen ob Sie 20, 50, 100 oder 200 Empfänger pro Seite angezeigt haben möchten. Daneben haben Sie die Möglichkeit, sich die Daten aller Empfänger darstellen zu lassen oder nur diejenigen, die Geöffnet oder Geklickt haben bzw. Bounced oder Abgemeldet sind.
Hinweis: Bei datums- und aktionsgesteuerten Mailings wird nur die Teilmenge angezeigt, die innerhalb der Vorhaltezeit versendet wurden, Öffnungen und Klicks können sich allerdings auf frühere Versendungen beziehen.
4.4.13 Fullview: HTML-Mails immer korrekt angezeigt
Zunehmender Spam veranlasst mehr und mehr Provider, aber auch E-Mail-Programm-Entwickler, Sicherheitsmechanismen zu entwickeln, die die korrekte Anzeige von HTML-E-Mails innerhalb des E-Mail-Programms behindern oder gar unmöglich machen.
So werden in einigen E-Mail-Programmen wie Outlook oder Thunderbird standardmäßig integrierte Bilder innerhalb HTML-Mails nicht angezeigt. Oftmals wissen die Empfänger der Newsletter zudem nicht, wie die Bilder dann doch angezeigt werden können.
Für diesen Fall bietet die Fullview (oder auch bekannt als Webview), die der OpenEMM bietet, eine wertvolle Hilfe an. Denn mit Hilfe dieser Funktion kann der E-Mail-Empfänger mit Klick auf einen in dem jeweiligen Newsletter zu findenden Link, seinen Newsletter in einem Browser über das Webfrontend aufrufen.
Die Fullview zeigt den gerade geöffneten Newsletter personalisiert und individualisiert im Browser an.
Sie können Ihren Empfängern auch ein personalisiertes Archiv anbieten, in dem die Browseransichten der an diesen Empfänger gesendeten Mailings gesammelt angeboten werden. Wie Sie ein personalisiertes Archiv erstellen, erfahren Sie im Kapitel Personalisiertes Archiv für Empfänger erstellen.
Fullview erstellen
Folgende Arbeitsschritte sind notwendig:
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Sie legen einen Trigger Fullview Mailing anzeigen an.
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Sie legen ein Formular fullview an.
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Sie fügen im Mailing einen Link zum Formular fullview ein.
Die einzelnen Schritte zur Fullview
Um den Empfängern eine personalisierte und individualisierte Ansicht ihres Mailings im Browser anzubieten, müssen Sie zunächst einen Trigger festlegen, der dem OpenEMM sagt, dass das aktuelle Mailing als Webview im Browser angezeigt werden soll.
Hierzu gehen Sie wie folgt vor:
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Klicken Sie im Menü auf Trigger-Verwaltung auf die Schaltfläche Neu oben rechts.
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Geben Sie für den Trigger den Namen Fullview Mailing anzeigen und eine kurze Beschreibung ein.
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Im Auswahlfenster Verwendung wählen Sie nur für Formulare.
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Unter Schritte wählen Sie im Auswahlfenster die Option Archiv-Mailing anzeigen aus und bestätigen.
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Für die Fullview ist ein Ablaufdatum definierbar. Dieses Datum gibt an, wie lange der Newsletter auf der Website abrufbar sein wird. Das Ablaufdatum ist z.B. geeignet, um kurzfristige Verkaufsaktionen abzubilden. Nach Ablauf der Aktion wird der Newsletter durch die Fullview nicht mehr angezeigt.
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Speichern schließt diesen Arbeitsschritt ab.
Um den angelegten Trigger auslösen zu können, legen Sie im nächsten Schritt das Formular an, welches den Trigger Fullview Mailing anzeigen auslöst.
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Hierfür klicken Sie im Menü auf Seiten & Formulare auf die Schaltfläche Neu oben rechts.
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Sie geben für das neue Formular den Namen fullview und eine kurze Beschreibung ein.
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Im Auswahlfenster Einleitender Trigger wählen Sie den zuvor eingerichteten Trigger Fullview Mailing anzeigen.
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In das Feld Erfolgs-Formular tragen Sie den Code $archiveHtml ein.
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Nachdem Sie für das Fehler-Formular ebenfalls einen HTML-Code eingegeben haben oder alternativ eine Landingpage durch Eingabe einer Fehler-URL angegeben haben, schließen Sie diesen Arbeitsschritt mit Speichern ab.
Als letzten Schritt müssen Sie in dem zu versendenden Newsletter einen Link zum Aufruf der Fullview-Funktion einbauen.
Hierzu fügen Sie folgendes am besten ganz oben in Ihrem Mailing ein Link-Tag ein, damit der Empfänger es auch gleich sieht. In den Parameter href="LINK" können Sie nun entweder direkt den Link, der Ihnen im Formular oben angezeigt wird, einfügen und - wichtig - um den Parameter &agnUID=##AGNUID## ergänzen. Nur so weiß der OpenEMM, für welchen Empfänger er die Daten laden muss, ansonsten wird bei Klick auf den Link das Fehler-Formular geladen. Oder Sie fügen bei href einfach folgendes AGNITAS-Tag zwischen den Anführungszeichen ein, dieses übernimmt die Personalisierung automatisch für Sie: [agnFORM name="fullview"]
Bitte beachten Sie: Damit das Tag wie gewünscht funktioniert, müssen Sie exakt die gleiche Bezeichnung verwenden, die Sie als Namen für das Formular verwendet haben.
Somit steht jedem Empfänger Ihres Newsletters zukünftig die Möglichkeit offen, „sein“ HTML-E-Mail auch über den Webbrowser online anzusehen.

























































